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    <ContributorStatement>Herausgegeben von Monika Baumann und Christian Gessner. Mit Beitr&#xE4;gen von Monnika Baumann, Christian Gessner, Maret Jochem, Sabine Burger, Mechthild Ehlich, Jochen R&#xF6;ssler, Manfred Rehm, Michaela Trabert-Rehm, Katja Lunau, Sabine Reimold, Stefan Emde und Silke Jochims</ContributorStatement>
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      <Text language="ger">Musiktherapie ist immer dort indiziert, wo sprachliche Verst&#xE4;ndigung an ihre Grenzen st&#xF6;&#xDF;t. Das kommunikative Potential von Klang und Rhythmus, eingesetzt als urspr&#xFC;ngliche Form des menschlichen Austauschs, hat sich in vielen therapeutischen Bereichen bew&#xE4;hrt - seit einigen Jahren auch auf dem Gebiet der Neurologie. Schwer hirngesch&#xE4;digte Menschen therapeutisch wirksam zu f&#xF6;rdern, stellt eine besondere Herausforderung dar. Die meist starken Einschr&#xE4;nkungen ihrer Kommunikations-, Ausdrucks- und Handlungsm&#xF6;glichkeiten erfordern eine Herangehensweise mit nichtsprachlichen (nonverbalen) Beziehungsangeboten, die gerade ein Spezifikum der Musiktherapie sind. Mit Hilfe der Musik oder musikalischer Elemente k&#xF6;nnen Br&#xFC;cken gebaut und neue Begegnungsr&#xE4;ume er&#xF6;ffnet werden. Zwischen den Welten entstehen so Zwischenwelten, als Zeichen der Hoffnung und Raum f&#xFC;r Entwicklung und Entfaltung.&lt;br/&gt;Mit diesem Buch liegt nun die erste umfassende Darstellung musiktherapeutischer Erfahrungen bei Patienten mit erworbener Hirnsch&#xE4;digung vor. Damit wird eine L&#xFC;cke der musiktherapeutischen Ver&#xF6;ffentlichungen geschlossen und ein Beitrag zu einer differenzierten methodischen Professionalisierung der neurologischen Musiktherapie geleistet.&lt;br/&gt;Neben der Vermittlung von Fachwissen gibt das Buch mit vielen Fallbeispielen und praxisbetonten Schilderungen Interessierten &#x2013; Fachleuten und Laien - einen Einblick in die Vielfalt und Komplexit&#xE4;t dieser Arbeit. Die Autoren - erfahrene MusiktherapeutInnen in diesem Bereich - integrieren musiktherapeutische Methodiken, k&#xF6;rpertherapeutische Zugangsformen und das Wissen &#xFC;ber neurologische Zusammenh&#xE4;nge zu einer eigenen, diesem Arbeitsfeld angepassten Musiktherapieform. In den einzelnen Kapiteln beleuchten sie die Arbeit mit bestimmten Krankheitsbildern (Wachkoma, amnestisches Syndrom, Aphasie, Wahrnehmungsst&#xF6;rungen) sowie spezielle Aspekte der musiktherapeutischen Arbeit (Gruppentherapie, Integration Angeh&#xF6;riger, Resonanz als Wirkfaktor, Krankheitsverarbeitung bei Kindern und Erwachsenen) und spezielle Rahmenbedingungen (Arbeit im Pflegeheim, in einer Tagesst&#xE4;tte, Langzeitbegleitung).&lt;br/&gt;Damit wird f&#xFC;r den Leser das breite Spektrum der Arbeit deutlich, werden ihre besonderen Herausforderungen, aber auch Schwierigkeiten nachvollziehbar. Musiktherapeuten, die in diesem Gebiet neu t&#xE4;tig werden wollen, finden hier Orientierungshilfen und konkrete Anregungen. Mit einf&#xFC;hlsamen Beschreibungen verschiedener Krankheitszust&#xE4;nde bietet das Buch aber auch f&#xFC;r Mitarbeiter anderer therapeutisch-p&#xE4;dagogischer Berufsgruppen Anregungen, praktische Handlungshinweise und Inspiration. F&#xFC;r Mediziner und Kostentr&#xE4;ger werden Argumente f&#xFC;r und Hintergrundinformationen &#xFC;ber diese innovative Behandlungsform geliefert.&lt;br/&gt;Durch das Einbeziehen aller Phasen der neurologischen Rehabilitation entsteht ein umfassendes Bild, das als Abbild des aktuellen Standes der Musiktherapie bei Patienten mit erworbener Hirnsch&#xE4;digung in Deutschland verstanden werden kann.</Text>
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      <Text language="ger">Obwohl noch recht jung auf diesem Gebiet, hat sich die Musiktherapie als wirksame Behandlungsform bei Patienten mit erworbener Hirnsch&#xE4;digung in Deutschland etabliert. Damit entwickelte sich ein eigenes Berufsbild, welches in diesem Buch erstmals umfassend dargestellt wird. Neben der Vermittlung von Fachwissen und wissenschaftlichem Hintergrund werden die Besonderheiten hirnverletzter Patienten wie auch die spezielle Herangehensweise von Musiktherapeuten dargestellt. In einf&#xFC;hlsamen Beschreibungen von Therapieprozessen werden musiktherapeutische Interventionen und Methoden in den verschiedenen Rehabilitationsphasen herausgearbeitet. Durch die praxisbetonten Schilderungen und viele Fallbeispiele bekommen Laien wie Fachleute einen Einblick in diese Arbeit und finden Musiktherapeuten, die neu in diesem Bereich t&#xE4;tig werden wollen, Orientierungshilfen und konkrete Anregungen.&lt;br/&gt;In den einzelnen Kapiteln beleuchten 13 Autoren - alle erfahrene Praktiker - die Arbeit mit bestimmten Krankheitsbildern (Wachkoma, amnestisches Syndrom, Aphasie, Wahrnehmungsst&#xF6;rungen), innerhalb bestimmter Rahmenbedingungen (im Pflegeheim, in einer Tagesst&#xE4;tte, Langzeitbegleitung), sowie spezielle Aspekte der musiktherapeutischen Arbeit (Gruppentherapie, Angeh&#xF6;rigenintegration, Resonanz als Wirkfaktor und Krankheitsverarbeitung bei Kindern und Erwachsenen). Damit entsteht ein umfassendes Bild musiktherapeutischer Arbeit bei Patienten mit erworbener Hirnsch&#xE4;digung, in dem Chancen und Grenzen, die besonderen Herausforderungen und Schwierigkeiten Ber&#xFC;cksichtigung finden. </Text>
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      <Text language="ger">&#x201E;Das vorliegende Buch ist eine erste komplexere Darstellung der Musiktherapie in der Neurorehabilitation, einem zunehmend an Bedeutung gewinnendem Arbeitsgebiet der musiktherapeutischen und anderer therapeutischer Professionen. 13 Autoren stellen verschiedene Aspekte der musiktherapeutischen Begegnungs- und Behandlungsm&#xF6;glichkeiten mit Menschen vor, die durch ein meist pl&#xF6;tzlich und unerwartet eingetretenes Ereignis (Unf&#xE4;lle, Hirnblutungen, Schlaganfall u.a.) eine Hirnsch&#xE4;digung erlitten haben. In diesem Buch &#xFC;ber ein noch junges Arbeitsfeld der Musiktherapie wird deutlich, wie grundlegend neu sich die hier t&#xE4;tigen Musiktherapeuten (wie auch Mediziner und Therapeuten anderer Fachrichtungen) auf die Erscheinungsformen eines teilweisen oder nahezu vollst&#xE4;ndigen Ausfalls des Gehirns, sei es ein vor&#xFC;bergehender oder manifester Zustand, auf Ressourcen und Perspektiven derart betroffener Menschen einlassen, therapeutische Zug&#xE4;nge aufsp&#xFC;ren, verfolgen und entwickeln m&#xFC;ssen. (...)&lt;br/&gt;Wenngleich sich wiederholende Beschreibungen und Definitionen neurologischer Symptome zu Beginn der einzelnen Beitr&#xE4;ge dem Leser &#xFC;berfl&#xFC;ssig erscheinen, ist man am Ende eines jeden gut lesbaren Kapitels beeindruckt von der Entwicklung des fachspezifischen Profilierung wie auch dem pers&#xF6;nlichen Engagement und der menschlichen Hinwendung, die Musiktherapeuten in diesem T&#xE4;tigkeitsfeld leisten.&lt;br/&gt;Dieses Buch sollte zur Standartliteratur der Musiktherapie geh&#xF6;ren, beschreibt es doch fachspezifisch komplex sowohl unter psychodynamischen wie auch st&#xF6;rungsspezifischen Gesichtspunkten die Arbeitsweise in einem neuen, sich perspektivisch ausweitendem Teilgebiet der Musiktherapie.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Musiktherapeutische Umschau. 26 (2005) 2. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;------------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;Musiktherapie wird immer dort ben&#xF6;tigt, wo sprachliche Verst&#xE4;ndigung an ihre Grenzen st&#xF6;&#xDF;t. Mit diesem Buch liegt nun die erste umfassende Darstellung musiktherapeutischer Erfahrungen bei Patienten mit erworbener Hirnsch&#xE4;digung vor. Neben der Vermittlung von Fachwissen gibt das Buch mit vielen Fallbeispielen und praxisbetonten Schilderungen interessierten Fachleuten und Laien einen Einblick in die Vielfalt und Komplexit&#xE4;t dieser Arbeit. Die Autoren, erfahrene Musiktherapeuten, integrieren musiktherapeutische Methodiken, k&#xF6;rpertherapeutische Zugangsformen und das Wissen &#xFC;ber neurologische Zusammenh&#xE4;nge zu einer eigenen, diesem Arbeitsfeld angepassten Musiktherapieform. Sie beleuchten die Arbeit mit bestimmten Krankheitsbildern wie Wachkoma, Aphasie und Wahrnehmungsst&#xF6;rungen sowie spezielle Aspekte der musiktherapeutischen Arbeit und spezielle Rahmenbedingungen. Medizinern liefert dieses Buch, das im Reichert Verlag in Wiesbaden erschien, Argumente und Hintergrundinformationen &#xFC;ber diese innovative Behandlungsform.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Not. 3/2005. S. 67.&lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="ger">Monika Baumann&lt;br/&gt;Dipl.-Musiktherapeutin (FH Heidelberg)&lt;br/&gt;Nach sechs Jahren in der Psychosomatik seit 1993 Musiktherapeutin am Krankenhaus M&#xFC;nchen Bogenhausen, Abt. f&#xFC;r Physikalische Medizin und medizinische Rehabilitation. Diverse Lehrauftr&#xE4;ge.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sabine Burger&lt;br/&gt;Dipl.-Musiktherapeutin (FH Heidelberg)&lt;br/&gt;Neurologisches Krankenhaus und Rehabilitationszentrum f&#xFC;r Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Hegau-Jugendwerk GmbH&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mechthild Ehlich&lt;br/&gt;staatl. gepr&#xFC;fte Instrumentp&#xE4;dagogin, Dipl.-Pianistin, Dipl.-Musiktherapeutin (Nordoff-Robbins Music Therapy Centre in London)&lt;br/&gt;Seit 1993 musiktherapeutische T&#xE4;tigkeit in der Klinik Holthausen, Klinik f&#xFC;r neurochirurgische Fr&#xFC;hrehabilitation, &#xE4;rztl. Direktor: Prof. Dr. W. Ischebeck.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Stefan Emde&lt;br/&gt;Dipl.-Musiktherapeut (FH Heidelberg), Heilpraktiker f&#xFC;r Psychotherapie (HPG), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut&lt;br/&gt;Seit 1994 Nachklinische &#xDC;bergangsrehabilitation (Treffpunkt SHV, Heidelberg), zus&#xE4;tzlich seit 1996 Neurologische Fr&#xFC;hrehabilitation (Asklepios Schlossberg-Klinik, Bad K&#xF6;nig).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Christian Gessner&lt;br/&gt;Dipl.-Musiktherapeutin (FH Heidelberg), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Kreativer Kindertherapeut (NIK), Weiterbildung in hypnosystemischen Therapieans&#xE4;tzen&lt;br/&gt;Seit 1995 t&#xE4;tig als Musiktherapeut im Fachkrankenhaus Neckargem&#xFC;nd (Neurop&#xE4;diatrie), seit 2002 als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut in der Kinderpsychosomatik der Darmst&#xE4;dter Kinderkliniken Prinzessin Margaret.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Maret Jochheim&lt;br/&gt;Ausbildung zur Integrativen Musiktherapeutin am Fritz Perls Institut, Weiterbildung in Musik-, K&#xF6;rper-, Trancetherapie bei Wolfgang Strobel&lt;br/&gt;Arbeitete vier Jahre in der neurologischen Psychosomatik. Seit sechs Jahren Musiktherapeutin am Therapiezentrum Burgau, Rehabilitationsklinik f&#xFC;r Menschen mit erworbener Hirnsch&#xE4;digung.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Silke Jochims&lt;br/&gt;Dipl.-Musiktherapeutin/Psychotherapie (HPG)&lt;br/&gt;Seit 1984 in verschiedenen klinischen Bereichen als Musiktherapeutin t&#xE4;tig: Neurorehabilitation (12 Jahre), Psychosomatik/Psychotherapie (6 Jahre), Kinder- und Jugendpsychiatrie (2 1/2  Jahre),  Koordination der Arbeitsgruppe &#x201E;Musiktherapie&#x201C; innerhalb der European Association fpr Psychotherapy (EAP). Zahlreiche Ver&#xF6;ffentlichungen in psychotherapeutischen, medizinischen und musiktherapeutischen B&#xFC;chern und Zeitschriften.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Katja Lunau&lt;br/&gt;Dipl.-Musiktherapeutin/NL (Nijmegen), Weiterbildung in Familientherapie&lt;br/&gt;Seit 1993 t&#xE4;tig als Musiktherapeutin in Akut-Psychiatrie und Psychosomatik, seit 1997 in der Klinik f&#xFC;r Neurologische Rehabilitation am Bezirksklinikum Regensburg. Diverse Lehrauftr&#xE4;ge.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</Text>
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