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      <TitleText>&#xBB;Schl&#xE4;ft ein Lied in allen Dingen...&#xAB;</TitleText>
      <Subtitle>Musikwahrnehmung und Spiellieder bei Schwerh&#xF6;rigkeit und Geh&#xF6;rlosigkeit</Subtitle>
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      <Text language="ger">Die Autorinnen n&#xE4;hern sich dem Thema Musikwahrnehmung von unterschiedlichen Seiten. Woher kommt das eigene p&#xE4;dagogische Handeln, wie lauten die Rahmenbedingungen und wie kann beides weiterentwickelt werden? Sie zeigen, wie sich Theorie und Praxis sinnvoll erg&#xE4;nzen.</Text>
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      <Text language="ger">Dr. Ulrike Stelzhammer-Reichhardt studierte Musik- und Bewegungsp&#xE4;dagogik in Wien und Salzburg im Schwerpunktfach Musik und Tanz in sozialer Arbeit und integrativer P&#xE4;dagogik bei Shirley Salmon. Seit dieser Zeit arbeitet sie mit schwerh&#xF6;rigen und geh&#xF6;rlosen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Zwischen 1992 und 1996 wurde Ulrike Stelzhammer-Reichhardt in die Rehabilitationsphase nach Cochlea-Implantation bei Kindern einbezogen. 1997 bis 2002 war sie mit der Mitorganisation und Durchf&#xFC;hrung von Sommerwochen f&#xFC;r Therapie und Kultur f&#xFC;r Familien mit h&#xF6;rbeeintr&#xE4;chtigten Kindern betraut. Von 2004 bis 2007 Forschungsarbeit an der Musikuniversit&#xE4;t Mozarteum in Kooperation mit der  naturwissenschaftlichen Fakult&#xE4;t der Paris-Lodron-Universit&#xE4;t, Salzburg. 2007 Promotion zur Doktorin der Naturwissenschaft. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind Referenten- und Vortragst&#xE4;tigkeit im Bereich Elementarmusikp&#xE4;dagogik sowie die Verfassung wissenschaftlicher Texte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Shirley Salmon, geb. in London, studierte Musik (B.A. Hons) an der York University, England; am Froebel Institut, London (mit Abschluss &#x201C;Postgraduate Certificate in Education&#x201D;, London University) und Erziehungswissenschaften (Mag. phil) an der Universit&#xE4;t Innsbruck.&lt;br/&gt;Derzeit Vertragslehrerin in der Abteilung f&#xFC;r Musik- und Tanzp&#xE4;dagogik - &#x201E;Orff-Institut&#x201C;, Universit&#xE4;t Mozarteum Salzburg, und an den P&#xE4;dagogischen Akademien, Graz. Nationale und internationale Fortbildungst&#xE4;tigkeit.&lt;br/&gt;Forschungsschwerpunkte: Musik- und Bewegungserziehung bei geh&#xF6;rlosen und schwerh&#xF6;rigen Kindern, in Integrationsgruppen und bei Menschen mit Schwerstbehinderung.</Text>
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      <Text language="ger">&#x201E;Schl&#xE4;ft ein Lied in allen Dingen,&lt;br/&gt;die da tr&#xE4;umen fort und fort,&lt;br/&gt;und die Welt hebt an zu singen,&lt;br/&gt;triffst du nur das Zauberwort.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Joseph von Eichendorff (1788 bis 1857)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Musikbezogene Lernprozesse und musikalische Erfahrungen sind eng miteinander verkn&#xFC;pft. Was bleibt jedoch von Musik &#xFC;brig, wenn man nur schlecht oder gar nicht h&#xF6;ren kann? Welchen Zugang finden schwerh&#xF6;rige und geh&#xF6;rlose Menschen zur Musik und welche Erkenntnisse k&#xF6;nnen Musikp&#xE4;dagogen und -therapeuten daraus ziehen? &lt;br/&gt;Dieses Buch bietet zwei sehr unterschiedliche Zugangsweisen an. Der erste Teil stellt ein naturwissenschaftliches Forschungsprojekt vor, das sich mit den Grundlagen der Musikwahrnehmung bei hochgradiger Schwerh&#xF6;rigkeit und Geh&#xF6;rlosigkeit auseinandersetzt. Im zweiten Teil steht das Spiellied im Mittelpunkt der musikalischen Arbeit mit h&#xF6;rbeeintr&#xE4;chtigten Kindern. Es verbindet Musik, Bewegung, Sprache und Spiel miteinander. Multisensorische Aspekte der Musikwahrnehmung - m ersten Teil vorgestellt - werden hier praktisch angewandt. &lt;br/&gt;Die Erforschung musikbezogener Lernprozesse z&#xE4;hlt zum empirisch-analytischen Forschungsansatz innerhalb der Musikp&#xE4;dagogik und -therapie. Im Sinne eines interdisziplin&#xE4;ren Austauschs er&#xF6;ffnet dieses Buch einen naturwissenschaftlichen Zugang im musikp&#xE4;dagogischen bzw. -therapeutischen Kontext.&lt;br/&gt;Die Fragestellungen entstehen aus der langj&#xE4;hrigen Praxis der beiden Autorinnen. Beide verbindet die Neugier nach dem, was dahinter steckt. Woher kommt das eigene p&#xE4;dagogische Handeln, welches sind die Rahmenbedingungen und wie kann beides weiterentwickelt werden? Sie zeigen, wie sich Theorie und Praxis erg&#xE4;nzen, sich gegenseitig Impulse geben und so den Fachbereich erweitern. Die Auseinandersetzung mit dem &#x201E;Nicht-h&#xF6;ren-k&#xF6;nnen&#x201C; l&#xE4;sst auch das &#x201E;H&#xF6;ren-k&#xF6;nnen&#x201C; besser verstehen und so will dieses Buch besonders jene ansprechen, die sich f&#xFC;r einen viel-sinnigen Zugang zur Musik interessieren. Musik mit allen Sinnen erleben bildet die Basis f&#xFC;r ein umfassendes Musikverst&#xE4;ndnis in P&#xE4;dagogik und Therapie.</Text>
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      <Text language="eng">&#x201C;A song lies dormant in everything&lt;br/&gt;That ever dreams and dreams away,&lt;br/&gt;And all the world would start to sing&lt;br/&gt;Could you but find the magic word.&#x201D;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;(Josef von Eichendorf 1788 &#x2013; 1857, transl. Margaret Murray)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Music oriented learning processes and musical experiences are interrelated. But what remains of music when one can only hear badly or not at all? How is music accessible to the hard-of-hearing  and the deaf, and what insights can music teachers and therapists gain from this knowledge? &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;This book provides two very different approaches to these questions. The first section presents a scientific research project investigating the foundational elements of music perception among the hard-of-hearing and deaf. The second section details the use of play songs in teaching hard-of-hearing and deaf children. It combines music, movement, language and play. The multi-sensory aspects of music perception that were discussed in the first section find their practical application in section two. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Research into music oriented learning processes is considered an empirical and analytical method in the field of music education and therapy. This book provides an interdisciplinary exchange between the natural sciences and music education and therapy.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;The subject of the text and the questions involved are derived from the extensive practical experience of the authors. Both are driven to understand the mechanisms of music perception that lie at the root of the issue. How does one develop the pedagogical method, what are the influential factors, and how can they be expanded upon? The authors demonstrate how theory and practice complement one another and result in new stimuli for the further development of the field. Looking into the issue of &#x201C;not being able to hear&#x201D; also sheds light on what it means &#x201C;to be able to hear&#x201D;, and this book will thus prove particularly useful for those who are interested in a multi-sensory approach to music. Experiencing music with all of the senses serves as the foundation for a holistic music comprehension in both educational and therapeutic fields. &lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="eng">Music oriented learning processes and musical experiences are interrelated. But what remains of music when one can only hear badly or not at all? How is music accessible to the hard-of-hearing  and the deaf, and what insights can music teachers and therapists gain from this knowledge? This book provides an interdisciplinary exchange between the natural sciences and music education and therapy.</Text>
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      <Text language="ger">&#x201E;Der erste Teil des Buches ist eine fachliche Studie, wie h&#xF6;rende Menschen wahrnehmen und wie hochgradig schwerh&#xF6;rige bzw. geh&#xF6;rlose Menschen Musik wahrnehmen.&lt;br/&gt;Der zweite Teil des Buches wird die Arbeit mit h&#xF6;rbeeintr&#xE4;chtigten Kindern und Musik beschrieben und die wesentliche Merkmale, die wichtig sind f&#xFC;r Kinder, um zu lernen, Musik auf andere Wege als &#xFC;ber das Ohr wahrzunehmen - n&#xE4;mlich Spa&#xDF; und Freude.&lt;br/&gt;Das Ergebnis ist, dass in jedem Menschen die Wahrnehmung f&#xFC;r Musik vorhanden ist, und dass jeder das Recht hat, es auf seine eigene Weise zu erleben und zu erfahren.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Sprachrohr. Nr. 42. Ausgabe 1/2013. S. 30.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-------------------------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;In diesem Buch werden allgemeinverst&#xE4;ndlich die theoretischen Grundlagen und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Musikwahrnehmung bei H&#xF6;rbeeintr&#xE4;chtigung erl&#xE4;utert. Zudem wird anhand von Praxisbeispielen ein vielsinniger, multisensorischer Zugang zum Musizieren aufgezeigt.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Spektrum H&#xF6;ren. 3 (2008). S.  13.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-------------------------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;In einer ausf&#xFC;hrlichen mit vielen praktischen Beispielen und Literaturhinweisen belegten Rundreise wird die Beschaffenheit von Hochtonfrequenzen, die Bedeutung der Rezeptork&#xF6;rperchen in der Epidermis f&#xFC;r deren Wahrnehmung, der Nachweis ihrer cerebralen Verarbeitung im und au&#xDF;erhalb des auditiven Cortex und letztlich die daraus resultierenden Schlussfolgerungen f&#xFC;r h&#xF6;rgesch&#xE4;digte Menschen erkl&#xE4;rt. Die Autorin stellt die Hinweise aus der einschl&#xE4;gig bekannten Literatur &#xFC;ber die so genannte &#x201E;Resth&#xF6;rigkeit&#x201C; schwerst h&#xF6;rgesch&#xE4;digter und tauber Menschen mit vielen pers&#xF6;nlichen  Erfahrungsberichten von Musikp&#xE4;dagogen und -therapeuten vor und nimmt den Leser mit hinein in die spannende Fragestellung, wie eine wissenschaftliche Studie &#xFC;ber den Nachweis von luftgeleiteten Ultraschallreizen bei der beschriebenen Klientel aufgebaut und durchgef&#xFC;hrt werden kann. Die Darstellung einer entsprechenden Forschungsstudie, durchgef&#xFC;hrt am St. Johanns-Spital in Salzburg ist auch f&#xFC;r den Leser ohne wissenschaftliche Vorerfahrung &#xFC;bersichtlich und leicht nachzuvollziehen. Die Resultate erstaunen, da die Wahrnehmung von luftgeleiteten  Ultraschallreizen bei schwerst h&#xF6;rgesch&#xE4;digten und geh&#xF6;rlosen Teilnehmern der Studie signifikant deutlicher war als bei der Kontrollgruppe der normal h&#xF6;renden Probanden, was ein Umdenken f&#xFC;r diejenigen Musiktherapeuten und -p&#xE4;dagogen erfordert, die bislang noch von einer Dominanz der Knochenleitung (Vibration) oder der ausschlie&#xDF;lich im Tieftonbereich liegenden Resth&#xF6;rigkeit dieser Patientengruppe ausgingen.&lt;br/&gt;Der zweite  Teil des Buches ist von Shirley Salmon gestaltet, die hier einen umfassenden Einblick in den Erfahrungsschatz ihrer langj&#xE4;hrigen Arbeit mit h&#xF6;rgesch&#xE4;digten und geh&#xF6;rlosen Kindern gibt, dies unter dem besonderen Merkmal der Spiellieder.&lt;br/&gt;Das konsequent verfolgte Anliegen, ihr gro&#xDF;es Repertoire methodischer Praxis an den verschiedenen sonderp&#xE4;dagogischen und musiktherapeutischen Theoriebildungen f&#xFC;r h&#xF6;rgesch&#xE4;digte und geh&#xF6;rlose Kinder aus den letzten Jahrzehnten zu pr&#xFC;fen, macht deutlich, dass Shirley Salmon mit dem von ihr entwickelten Ansatz einen eigenen konzeptionellen Weg bestritten hat, der aus der Riege der wesentlichen Gr&#xF6;&#xDF;en im Bereich Musiktherapie bei H&#xF6;rbehinderung nicht mehr wegzudenken ist. Nach der Darstellung ihres Ansatzes stellt Shirley Salmon mit einer F&#xFC;lle von praktischen Beispielen und einer Auswahl von  Spielliedern (sehr gut: mit Notation und kompletten Liedtexten) den Bezug zu dem im ersten Teil des Buches erarbeiteten Postulat der multisensorischen Anregung h&#xF6;rbehinderter und geh&#xF6;rloser Kinder her.&lt;br/&gt;Die Resultate der Studie von Ulrike Stelzhammer-Reichhardt erfahren hier ihre detailliert ausgef&#xFC;hrte Umsetzung. Daher wird jeder, der mit Patienten aus diesem Bereich arbeitet, nach dem Lesen dieses Buches eine F&#xFC;lle von neuen Spielliedern mit multisensorischem Ansatz in seine T&#xE4;tigkeit mit hinein nehmen k&#xF6;nnen und wird zudem genug wissenschaftliches Faktenwissen bekommen haben, warum.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Musiktherapeutische Umschau. 29, 3 (2008). S. 302-303.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-------------------------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;Die beiden Autorinnen Ulrike Stelzhammer-Reichhardt und Shirley Salmon - beide aus Salzburg - stellen in dem vorliegenden Buch ihre Abschlussarbeiten (Doktor- und Diplomarbeit) nebeneinander; verbunden sind beide durch das gemeinsame Thema &#x201E;Musik bei Schwerh&#xF6;rigkeit und Geh&#xF6;rlosigkeit&#x201C;: Erstere ist eine naturwissenschaftliche Studie &#xFC;ber die Wahrnehmung von Musik, Letztere beinhaltet eine p&#xE4;dagogische Theorie und Praxis des Spiellieds.&lt;br/&gt;Die Dissertation der Musik- und Bewegungsp&#xE4;dagogin Stelzhammer-Reichhardt ist das Ergebnis einer dreij&#xE4;hrigen Forschungsarbeit an der Musikuniversit&#xE4;t Mozarteum in Salzburg. Die Autorin arbeitet seit Jahren mit h&#xF6;renden, schwerh&#xF6;rigen und geh&#xF6;rlosen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie in der Rehabilitation cochlea-implantierter Kinder.&lt;br/&gt;Sie geht von dem Ph&#xE4;nomen aus, dass Ultraschallwellen bei vielen Menschen Reaktionen ausl&#xF6;sen, ohne dass diese direkt wahrgenommen w&#xFC;rden. Ihr Erkenntnisinteresse besteht darin, inwieweit der Ultraschall bei der Musikwahrnehmung eine Rolle spielt und sich auf die H&#xF6;r- bzw. Klangqualit&#xE4;t auswirkt - und zwar sowohl f&#xFC;r guth&#xF6;rende wie f&#xFC;r &#x201E;h&#xF6;rbeeintr&#xE4;chtigte&#x201C; Probanden. (...)&lt;br/&gt;Die Autorin legt dar, dass es messbare Reaktionen auf Ultraschall gibt - unabh&#xE4;ngig vom auditiven H&#xF6;rverm&#xF6;gen -, und argumentiert dementsprechend, dass es auch Stimulanzen f&#xFC;r eine Musikwahrnehmung geben muss, die unabh&#xE4;ngig vom H&#xF6;rverlust sind. So ist also der Beweis erbracht: Mit einem multisensorischem Zugang ist Musikerfahrung f&#xFC;r Geh&#xF6;rlose und Schwerh&#xF6;rige m&#xF6;glich. (...)&lt;br/&gt;Die zweite Autorin, Shirley Salmon, ist bereits seit Jahrzehnten Musik- und Bewegungsp&#xE4;dagogin und Autorin bzw. Herausgeberin einschl&#xE4;giger Literatur. Grundlage f&#xFC;r die Musik- und Bewegungsarbeit Salmons ist ihr eigens entwickelter multisensorischer Ansatz. Und das Spiellied ist f&#xFC;r Salmon der K&#xF6;nigsweg f&#xFC;r geh&#xF6;rlose und schwerh&#xF6;rige Kinder hin zur Musik, weil das Spiellied multisensorisch angelegt ist und ihnen den Zugang erm&#xF6;glicht. Es werden in ihm mit der M&#xF6;glichkeit der visuellen, taktilen, kin&#xE4;sthetischen und auditiven Wahrnehmung verschiedene Sinne angesprochen und wechselseitig verst&#xE4;rkt.&lt;br/&gt;So kann z.B. zum Rhythmus in die H&#xE4;nde geklatscht, der K&#xF6;rper um die Achse gedreht oder eine Geb&#xE4;rde ausgef&#xFC;hrt werden. (...) Dieser multisensorische Ansatz, den Salmon bereits seit Jahrzehnten erprobt hat, ist nach ihren eigenen Worten vor allem &#x201E;entwicklungsorientiert, integrativ und dialogisch&#x201C;. (...)&lt;br/&gt;Das vorliegende Buch enth&#xE4;lt zwar zwei Qualifikationsarbeiten, ist aber von seiner Ausstattung her f&#xFC;r ein breiteres Publikum gestaltet. (...) An wen richtet sich das Buch? An alle, die das Thema interessiert: Nat&#xFC;rlich gilt das f&#xFC;r Geh&#xF6;rlosen- und Schwerh&#xF6;rigenp&#xE4;dagogen mit einem musikalischen oder t&#xE4;nzerischen Hintergrund, die sich konkrete Anregungen f&#xFC;r den Vorschul- und Primarbereich anlesen k&#xF6;nnen. Dar&#xFC;ber hinaus ist mit dieser Ver&#xF6;ffentlichung die Basis f&#xFC;r politische Argumentationen gelegt. Stelzhammer-Reichhardt weist in ihrer Studie auf naturwissenschaftlichem Wege und mit musikp&#xE4;dagogischem Engagement nach, dass auch trotz Geh&#xF6;rlosigkeit eine Wahrnehmung von Musik m&#xF6;glich ist und gibt mit dieser Sto&#xDF;richtung den Weg frei f&#xFC;r die eigentliche, p&#xE4;dagogische Argumentation. (...)&lt;br/&gt;Salmon liefert anschlie&#xDF;end die geschlossene erziehungswissenschaftliche Methodik und betont: Geh&#xF6;rlose und schwerh&#xF6;rige Kinder haben - wie h&#xF6;rende Kinder auch - das Recht auf musikalische Bildung.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Das Zeichen. Zeitschrift f&#xFC;r Sprache und Kultur Geh&#xF6;rloser. 22 (2008). Nr. 80. S. 524-526.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-------------------------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;Sehr praktisch und konkret &#x2013; und damit spannt das Buch einen weiten Rahmen zwischen naturwissenschaftlicher Forschung und allt&#xE4;glich p&#xE4;dagogisch/therapeutischem Tun &#x2013; wird es am Ende des Buches mit zahlreichen Beispielen von  verschiedenen Spielliedern. Hier wird jeweils das einzelne Lied vorgestellt und die  Umsetzung als Bewegungsspiel, Instrumentalspiel, zum Zuh&#xF6;ren oder unter Einbezug der Stimme aufgezeigt. Dabei wird den besonderen Bed&#xFC;rfnissen von geh&#xF6;rlosen oder h&#xF6;rbeeintr&#xE4;chtigten Kindern Rechnung getragen. &lt;br/&gt;Ein Interview mit Evelyn Glennie einer tauben Musikerin (Schlagwerk) &#xFC;ber ihre Beziehung und Wahrnehmung von Musik rundet das kompakte, umfassende Buch, welches sich auf ein weit ausgew&#xE4;hltes Literaturverzeichnis bezieht, ab. &lt;br/&gt;Insgesamt gesehen, ist die vorliegende Publikation durch ihren ganzheitlichen Theorie- und Praxisbezug f&#xFC;r alle im Bereich mit H&#xF6;rbeeintr&#xE4;chtigten und dar&#xFC;ber hinaus T&#xE4;tigen ein bereicherndes Grundlagenwerk. Es vermittelt eine Idee davon, dass H&#xF6;ren als etwas &#x201E;Elementares&#x201C; nicht nur eine Aufgabe der Ohren, sondern  des ganzen K&#xF6;rpers ist. Ein wichtiger Bereich der Musiktherapie und Musikp&#xE4;dagogik wird angesprochen und dem Leser eine gute M&#xF6;glichkeit geboten, sich intensiv mit der Funktion und Vorgehensweise des H&#xF6;rens auseinanderzusetzen und einen vielsinnigen Zugang zur Musik zu finden.&#x201C; &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Jahrbuch Musiktherapie/Music Therapy Annual. Band 4 (2008). S. 190-192.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="ger">Musikbezogene Lernprozesse und musikalische Erfahrungen sind eng miteinander verkn&#xFC;pft. Was bleibt jedoch von Musik &#xFC;brig, wenn man nur schlecht oder gar nicht h&#xF6;ren kann? Welchen Zugang finden schwerh&#xF6;rige und geh&#xF6;rlose Menschen zur Musik und welche Erkenntnisse k&#xF6;nnen Musikp&#xE4;dagogen und -therapeuten daraus ziehen? Dieses Buch bietet zwei sehr unterschiedliche Zugangsweisen an. Der erste Teil stellt ein naturwissenschaftliches Forschungsprojekt vor, das sich mit den Grundlagen der Musikwahrnehmung bei hochgradiger Schwerh&#xF6;rigkeit und Geh&#xF6;rlosigkeit auseinandersetzt. Im zweiten Teil steht das Spiellied im Mittelpunkt der musikalischen Arbeit mit h&#xF6;rbeeintr&#xE4;chtigten Kindern. Es verbindet Musik, Bewegung, Sprache und Spiel miteinander. Multisensorische Aspekte der Musikwahrnehmung - im ersten Teil vorgestellt - werden hier praktisch angewandt. </Text>
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      <Text language="ger">&#x201E;Die letzte Zeile von Eichendorfs Gedicht lautet: &#x201E;Triffst du nur das Zauberwort.&#x201C; Das vorliegende Buch macht deutlich, dass es im wesentlichen darauf ankommt, es zu treffen: Das Zauberwort - oder die Zaubergeb&#xE4;rde; denn w&#xE4;re Eichendorff ein geh&#xF6;rloser oder schwerh&#xF6;riger, geb&#xE4;rdender musizierender Dichter gewesen, h&#xE4;tte sein Gedicht vielleicht folgenderma&#xDF;en geendet: &#x201E;Die Welt hebt an zu singen/ triffst du nur die Zaubergeb&#xE4;rde!&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von: Gunda Schr&#xF6;der&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Orff Schulwerk Informationen 88, Sommer 2013, S. 92-94. </Text>
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