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      <TitleText>Jahrbuch Musiktherapie / Music Therapy Annual</TitleText>
      <Subtitle>Band 4 (2008) &#xBB;Drittes Reich&#xAB;, Zweiter Weltkrieg und danach &#x2013; Spuren der Vergangenheit / Vol. 4 (2008) Third Reich, World War II and Thereafter &#x2013; Traces of the Past</Subtitle>
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    <ContributorStatement>Herausgegeben von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft. Bis Band 3 (2007) Jahrbuch Musiktherapie herausgegeben vom Berufsverband der Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten in Deutschland e.V. (BVM). Redaktion: Hanna Schirmer</ContributorStatement>
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      <Text language="ger">Inhalt&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vorwort&lt;br/&gt;Hanna Schirmer&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Beitr&#xE4;ge&lt;br/&gt;Susanne Bauer: Jenseits des Ortes des Geschehens oder: Wiederbelebung deutscher Geschichte in einem musiktherapeutischen Behandlungsprozess&#xFFFD;s in&#xFFFD; Santiago de C&#xFFFD;hile &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Isabelle Frohne-Hagemann: S&#xFFFD;chuld und &#xFFFD;Schuldf&#xE4;higkeit als therapeutische Themen in Guided Imagery and Music (GIM)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Tamar Machado-Recanati: Singing: &#xFFFD;Spiritual &#xFFFD;Survival and Resistance D&#xFFFD;uring the H&#xFFFD;olocaust &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gabriele Knapp: Musik und &#xDC;berleben. Zur multifunktionalen Bedeutung von Musik in extremer Situation &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Elena Fitzthum: Musiktherapierelevante Entwicklungen vor 193&#xFFFD;8. D&#xFFFD;ie fr&#xFC;hen Quellen der Musiktherapie, 20 Jahre der inneren &lt;br/&gt;und &#xE4;u&#xDF;eren Emigration sowie Transferleistungen auf dem Weg zur Institutionalisierung im Jahr 1958&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Margaret Rorke: Music and the Wounded of World War II &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Buchbesprechungen zum Jahrbuchthema&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zum Gedenken&lt;br/&gt;Elisabeth Seitz: Nachruf auf Rosemarie F&#xFC;g&lt;br/&gt;Rosemarie F&#xFC;g: D&#xFFFD;er Kindergarten als Arena zur S&#xFFFD;chaffung therapeutischen Bewusstseins, oder Musik zwischen P&#xE4;dagogik und Therapie, zwischen Pr&#xE4;vention und Behandlung&lt;br/&gt;Rosemarie F&#xFC;g: Musikinstrumente und der Reiz des &#xFFFD;Spiels&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Buchbesprechungen&lt;br/&gt;Die Autoren &lt;br/&gt;Register </Text>
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      <Text language="ger">Durch psychotherapeutische Behandlungen von Holocaust-&#xDC;berlebenden wurde zunehmend festgestellt, dass verdr&#xE4;ngte Traumata, die durch Extremsituationen wie Krieg, Vertreibung oder auch durch schwere Unf&#xE4;lle oder Naturkatastrophen hervorgerufen wurden, an die n&#xE4;chsten Generationen &#xFC;bergehen. Untersuchungen belegen, dass die zweite Generation &#xFC;berdurchschnittlich oft an Angst, Schlafst&#xF6;rungen, Depressionen, Aggressionen, psychosomatischen und anderen Symptomen leidet und somit &#xE4;hnliche Symptome entwickelt wie die Eltern. Dies, obwohl und weil in vielen der betroffenen Familien nicht &#xFC;ber die Vergangenheit gesprochen wurde. Auf diese Weise ist das &#x201A;Familiengeheimnis&#x2018; immer pr&#xE4;sent, sodass Kinder mit ihrer ausgepr&#xE4;gten Sensibilit&#xE4;t f&#xFC;r die Atmosph&#xE4;re in der Familie, das Leid der Eltern aufnehmen, es aber nicht wirklich erfassen und nat&#xFC;rlich auch nicht verarbeiten k&#xF6;nnen. So bleibt die schmerzhafte Erfahrung der Eltern auch bei den Kindern unbewusst und schafft sich Abfuhr durch psychische oder psychosomatische Symptome.&lt;br/&gt;Das vorliegende Jahrbuch versucht, solche Erfahrungen mit der musiktherapeutischen Behandlung von Patienten mit posttraumatischen Belastungsst&#xF6;rungen aufzusp&#xFC;ren. Die Beitr&#xE4;ge umspannen einen weiten Themenkreis: Einerseits sind es die Spuren der Vergangenheit, die in den Therapien auftauchen, andererseits ist es die Vergangenheit selber, die noch weiter und genauer bedacht, untersucht und dargestellt wird. In manchen Beitr&#xE4;gen ist es die musikalische Bet&#xE4;tigung von Holocaust-Opfern, die in den Mittelpunkt r&#xFC;ckt. Au&#xDF;erdem scheint die Zeit zwischen 1933 und 1945 verhindernd f&#xFC;r die Entwicklung des Berufes Musiktherapeut/in in Deutschland und &#xD6;sterreich gewesen zu sein und, zumindest bei Kriegsende, in Amerika wiederum Ausl&#xF6;ser f&#xFC;r die Etablierung des Berufes in der Neuen Welt. &lt;br/&gt;Das Jahrbuch gibt einen Einblick in verschiedene Perspektiven und reicht von der Beschreibung der Musiktherapie in Chile, &#xFC;ber Untersuchungen des Schuldbegriffs und zur Musik im Holocaust bis zur geschichtlichen Entwicklung von Musiktherapie.</Text>
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      <Text language="ger">Durch psychotherapeutische Behandlungen von Holocaust-&#xDC;berlebenden wurde zunehmend festgestellt, dass verdr&#xE4;ngte Traumata, die durch Extremsituationen wie Krieg, Vertreibung oder auch durch schwere Unf&#xE4;lle oder Naturkatastrophen hervorgerufen wurden, an die n&#xE4;chsten Generationen &#xFC;bergehen. Untersuchungen belegen, dass die zweite Generation &#xE4;hnliche Symptome entwickelt wie die Eltern. Das vorliegende Jahrbuch versucht, solche Erfahrungen mit der musiktherapeutischen Behandlung von Patienten mit posttraumatischen Belastungsst&#xF6;rungen aufzusp&#xFC;ren. Die Beitr&#xE4;ge umspannen einen weiten Themenkreis: Einerseits sind es die Spuren der Vergangenheit, die in den Therapien auftauchen, andererseits ist es die Vergangenheit selber, die noch weiter und genauer bedacht, untersucht und dargestellt wird. In manchen Beitr&#xE4;gen ist es die musikalische Bet&#xE4;tigung von Holocaust-Opfern, die in den Mittelpunkt r&#xFC;ckt. </Text>
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      <Text language="eng">This volume of the Music Therapy Annual focuses on the therapy of patients with Post-traumatic Stress Disorder (PTSD) caused by war, forced displacement, serious accidents and natural disasters.</Text>
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      <Text language="ger">Susanne Bauer&lt;br/&gt;Dr. biol. hum. Susanne Bauer, seit 1991 mit ihrer Familie in Santiago, Chile, wohnhaft. Musiktherapeutin (Hochschule f&#xFC;r Musik und Darstellende Kunst in Wien, 1980), Diplompsychologin (Universit&#xE4;t La Sapienza, Rom 1988), von 1988 bis 1991 an der Universit&#xE4;t Ulm, Abt. Psychotherapie bei Prof. K&#xE4;chele als wissenschaftliche Mitarbeiterin t&#xE4;tig. Mitbegr&#xFC;nderin der Ulmer Forschungsgruppe f&#xFC;r Musiktherapie (1990), promovierte sie in Ulm im Jahr 2000 zu dem Thema Gundlagenforschung in Musiktherapie bei schizophrenen Patienten. Von 1996-2007 chilenische Delegierte des Comite Latinoamericano cano de Musicoterapia (CLAM) und Gr&#xFC;ndungsmitglied der 2005 entstandenen Asociaci&#xF3;n Chilena de Musicoterapia. a. Seit 1999 Leiterin des zweij&#xE4;hrigen Aufbaustudienganges der Musiktherapie an der K&#xFC;nstlerischen Fakult&#xE4;t der Universidad de Chile. Seit 2005 profesora adjunta an der Postgraduiertenschule der Fakult&#xE4;t. Seit 2005 profesora asociada des Psychologischen Institutes der Universidad Cat&#xF3;lica de Chile. Interessen- und Forschungsschwerpunkte: musiktherapeutische Weiterbildung, die Person des/r Musiktherapeuten/in, Musiktherapie bei Bulimiepatientinnen, Gruppenmusiktherapie mit an Schizophrenie leidenden Menschen, Stimmlicher Ausdruck im Psychotherapieprozess u. a.&lt;br/&gt;Dr. Susanne Bauer ist Mitglied der Chilenischen Gesellschaft f&#xFC;r seelische Gesundheit und der Society for Psychotherapie Research (SPR).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Elens Fitzthum&lt;br/&gt;Dr. sc. mus., Musiktherapeutin, Supervisorin und Psychotherapeutin f&#xFC;r Integrative Gestalttherapie. Seit 1990 Arbeit in freier psychotherapeutischer Praxis sowie Elternberatung in einem Ambulatorium. Seit 1992 Lehrtherapeutin an der Uni&#xAC;versit&#xE4;t f&#xFC;r Musik und darstellende Kunst Wien und seit 1999 f&#xFC;r das bam in Z&#xFC;rich. Ebenso Lehrmusiktherapien f&#xFC;r das Freie Musikzentrum M&#xFC;nchen und f&#xFC;r den Masterstudienlehrgang Augsburg. Mitwirkende beim Curriculum &#x201E;Postgraduale Weiterbildung in Musiktherapie und Lehrmusiktherapie&#x201C;. Mitbegr&#xFC;nderin des WIM (Wiener Institut f&#xFC;r Musiktherapie) und Mitherausgeberin der Buchreihe &#x201E;Wiener Beitr&#xE4;ge zur Musiktherapie&#x201C;, derzeit 8 B&#xE4;nde. Delegierte f&#xFC;r &#xD6;sterreich im EMTC (European Music Therapy Confederation). B&#xFC;cher: &#x201E;Von den Reformbewegungen zur Musiktherapie&#x201C;, Band 6 (Fitzthum) und &#x201E;Give them Music&#x201C;, Band 7 (Fitzthum/Gruber), beide in der Reihe &#x201E;Wiener Beitr&#xE4;ge zur Musiktherapie&#x201C; (Edition Praesens) 2003 erschienen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Isabelle Frohne-Hagemann&lt;br/&gt;Prof. Dr. phil., (Lehr-)Musiktherapeutin (BVM), Fellow of the Association for Mu&#xAC;sic and Imagery (FAMI) und Ausbildungsleiterin f&#xFC;r Guided Imagery and Music nach Helen Bonny; K-J. Psychotherapeutin und Supervisorin. 1983-2002 Leiterin des Studienganges &#x201E;Integrative Musiktherapie&#x201C; an der Europ&#xE4;ischen Akademie f&#xFC;r psychosoziale Gesundheit in NRW, Professorin f&#xFC;r rezeptive Musiktherapie und Guided Imagery and Music (GIM) am Institut f&#xFC;r Musiktherapie der Hochschule f&#xFC;r Musik und Theater in Hamburg. Mitgr&#xFC;nderin und heute Leiterin des &#x201E;Instituts f&#xFC;r Musik, Imagination und Therapie&#x201C; (IMIT) in Berlin (www.IMITBerlin.de). &lt;br/&gt;Redaktionsmitglied des &#x201E;Jahrbuch Musiktherapie&#x201C; der DmtG; zahlreiche Fachartikel sowie sechs Fachb&#xFC;cher. Arbeitet in eigener Praxis in Berlin.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gabriele Knapp&lt;br/&gt;Dr. phil., Dipl.-Musiktherapeutin (FH) und Dipl.-P&#xE4;dagogin. Mehrj&#xE4;hrige T&#xE4;tigkeit als Musiktherapeutin mit autistischen Kindern, im psychosozialen und psychiatrischen Bereich. Seit 1990 Forschungsarbeiten unter Gender-Perspektive &#xFC;ber Musik/er/innen in Konzentrationslagern mit Monografien: &#x201E;Das Frauenorchester in Auschwitz", Hamburg 1996, und &#x201E;Frauenstimmen. Musikerinnen erinnern an Ravensbr&#xFC;ck&#x201C;, Berlin 2003, letztere ausgezeichnet von der Universit&#xE4;t L&#xFC;neburg mit dem Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreis 2005 f&#xFC;r deutsch-polnische Vers&#xF6;hnung. Langj&#xE4;hrige Arbeit als Dozentin in der au&#xDF;erschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung, u. a. als freie Mitarbeiterin im Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin sowie in weiteren Gedenkst&#xE4;tten. Derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f&#xFC;r angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universit&#xE4;t Potsdam im Projekt &#x201E;Partizipation leben in Kindergarten und Grundschule&#x201C; im Rahmen eines vom Bundesministerium f&#xFC;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend gef&#xF6;rderten Modellprojekts des Programms &#x201E;Vielfalt tut gut. Jugend f&#xFC;r Vielfalt, Toleranz und Demokratie&#x201C;.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Tamar Machado-Recanati&lt;br/&gt;Born in Paris, France, Tamar Machado-Recanati immigrated to Israel in 1971 after completing high school, and has lived in Jerusalem euer since. She has bachelor's degrees in political science, international relations and psychology and completed a degree in music therapy from the David Yellin Academy in Jerusalem. She worked in a psychiatric hospital facility for mang years and taught Western music history in a variety of settings. While researching the relationship between totalitarian regimes and their use of music, she explored the subject of Nazisur and discovered that very little research had been pursued with regard to Jewish music, with the exception of the Terezin Ghetto. Since 1994, she has been researching the music of the Jews during the Holocaust; there exists a strong link between her career as a music therapist and her current research. For the past ten years she has served as a lecturer for Yad VaShem Seminars and for groups visiting from oversees, as well as for other academic institutions. She was a member of the original team of experts that founded the new Holocaust Museum in Yad VaShem and is actively involved in numerous projects organized by the International School for Holocaust Studies. She has published articles in both Hebrew and French periodicals.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Margaret Rorke&lt;br/&gt;Ph.D. in Musicology from the University of Michigan. During her twenty-nine years as a professor of musicology at the University of Utah, she has taught the whole gamut of music history from the ancient Greeks to the present day. She teaches all levels of courses from undergraduate and graduate lecture courses to Seminars in research. Her private students haue gone an to pursue advanced degrees in musicology at some of the most prestigious institutions in America. As a visual enhancement to the teaching of music history, she has created a collection of 2,740 digitized Images wich generous captions.&lt;br/&gt;Dr. Rorke's publications also range through several eras. Among these are &#x201E;Sacred Contrafacta of Monteverdi Madrigals and Cardinal Borromeo's Milan&#x201C; in Music and Letters; &#x201E;St. Mary Magdalena a Painting, a Poem, and a Madrigal&#x201C; in Gloria, Laus, et Honor. A Festschrift for Gwynn S. McPeek; and &#x201E;Music Therapy in the Age of Enlightenment&#x201C; in The Journal of Music Therapy. In 1997, she served as musicological adviser to the internationally acclaimed Ex Cathedra in the creation of its Compact disc Claudio Monteverdi: Madrigali fatta spirituale (ASV Gaudeamus Label).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</Text>
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