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      <TitleText>Gruppenanalyse aus kulturmorphologischer Sicht</TitleText>
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      <SubjectHeadingText>kulturmorphologisch</SubjectHeadingText>
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      <Text language="ger">Gruppenanalytische Sitzungen sind in psychosomatischen Kliniken oftmals verbindlicher Bestandteil der psychologischen Behandlung. Der Autor zeigt in diesem Buch die Chancen und Begrenzungen einer anderen Behandlungsform der Gruppenanalyse. Darin werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ungewohnten T&#xE4;tigkeiten aufgefordert: Zu spontanem Instrumentalspiel ohne thematische Vorgabe und zu anschlie&#xDF;endem Erz&#xE4;hlen von einfallenden Alltagsbegebenheiten. Die methodischen Beschreibungen der Klangproduktionen anhand von Tonbandaufnahmen sowie die psychologischen Rekonstruktionen der eingefallenen und zur Sprache gekommenen Alltagsbegebenheiten r&#xFC;cken die jeweils&lt;br/&gt;aktuellen seelischen Formenbildungen der Gruppe als Ganzheit ins Helle. In 18 aufeinanderfolgenden Sitzungen werden die Drehungen und Wendungen dieser seelischen Verfassungen mit ihren jeweils wechselnden Erlebensqualit&#xE4;ten geschildert. Die Analyse beschr&#xE4;nkt sich auf die Materialit&#xE4;t der beiden ungewohnten T&#xE4;tigkeiten als Ereignisse der Gruppe und bewirkt so eine produktive Unruhe in den verfestigten Allt&#xE4;glichkeiten daheim. Diese kulturmorphologische Sichtweise suspendiert jedwede Orientierung an Krankheitslehren, Aetiologien und genetischen R&#xFC;ckf&#xFC;hrungen. Darin besteht das bestechend Andere dieses Konzepts.</Text>
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      <Text language="ger">Frank G. J. A. Grootaers, Dr. rer. sc. mus., geb. 1943 in Leuven (Belgien), Dipl.-Musiktherapeut, wirkungsanalytische T&#xE4;tigkeit in Klinik und freier Praxis (1981&#x2013;2020), Gr&#xFC;ndung des Ateliers f&#xFC;r Kulturmorphologie (2009). Studien der Philosophie am Institut f&#xFC;r Philosophie an der Universit&#xE4;t Bonn (2007&#x2013;2013). Mitglied der Wilhelm Salber Gesellschaft (WSG).</Text>
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      <Text language="ger">Die Studie ergibt sich aus den Schlussfolgerungen eines morphologischen Gruppenanalysekonzeptes, das sich im Verlauf von 35 Jahren weiterentwickelt hat. Seinen Ursprung hat es in musiktherapeutischen Verfahren, woraus sich eine kulturmorphologische Orientierung ergeben hat. Aus diesem Grund werden in der Gruppenanalyse jegliche Bezugnahmen auf Krankheitsbilder, &#xC4;tiologien oder genetische R&#xFC;ckf&#xFC;hrungen suspendiert. Wenngleich die Klientel dieser Analyse rekrutiert wird aus Patientinnen und Patienten einer psychosomatischen Tagesklinik, so werden sie einschr&#xE4;nkend behandelt in ihren F&#xE4;higkeiten, mit einfachen Instrumenten Kl&#xE4;nge zu erzeugen und einfallende Alltagsbegebenheiten zu  erz&#xE4;hlen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden aufgefordert, sich in Klangexperimenten vorzuwagen und die Gespr&#xE4;che zu beschr&#xE4;nken auf Alltagsbegebenheiten, wie sie als Einf&#xE4;lle in den Sinn kommen. Diese beiden Materialquellen bedeuten f&#xFC;r die Klientel ungewohnte T&#xE4;tigkeitsfelder. Die Klangexperiemente beruhen auf dem Zugriff auf die Instrumente &#x2013; ohne thematische Vorgabe. Der appellative Charakter der Instrumente selbst setzt eine Suchbewegung in Gang zwischen Attraktion (&#x201E;das nehme ich&#x201C;) und Zur&#xFC;ckweisung (&#x201E;das fasse ich nicht an&#x201C;). Von da an nimmt das Spiel seinen ungewissen Lauf. Diese musikalischen Piraterien werden aufgezeichnet und anschlie&#xDF;end abgeh&#xF6;rt. Die zweite Materialquelle bilden die einfallenden Alltagsbegebenheiten. Das Formulierensolcher Einf&#xE4;lle ist ebenso eine f&#xFC;r die Klientel ungewohnte T&#xE4;tigkeit. Diese Einf&#xE4;lle, die als solche von den Teilnehmenden abverlangt werden, sind somit ? Episoden. Auch einfallende Traumerinnerungen geh&#xF6;ren zum Materialrepertoire. Die Aufgabe aller, die der Erz&#xE4;hlung zuh&#xF6;ren, besteht darin, auf die in ihnen aufsteigenden Interessen zu achten, die sie beim Hinh&#xF6;ren bemerken, und diese auch sprachlich zu &#xE4;u&#xDF;ern. Die darauffolgenden Auslegungsschritte nehmen diese Interessensbekundungen ausdr&#xFC;cklich auf. Darin liegt eine methodische Einschr&#xE4;nkung. Alle beschriebenen Eindr&#xFC;cke, sowohl von der Tonaufnahme als von den eingefallenen Alltagsbegebenheiten, f&#xFC;hren schlie&#xDF;lich an seelische Grundverh&#xE4;ltnisse der Gruppe als einer ganzen Gestalt. Die Gesamtinterpretation des Gruppenverlaufs (Tagesspiegel) beschr&#xE4;nkt sich auf die Ereignisse, wie sie sich in den Materialien erfassen lassen (immanente Auslegung). Eine Orientierung der Interpretation aus anderen Wissensbereichen wird als unzureichend abgewiesen. Beides sind spontane Handlungsfelder auf einer unruhigen? Suchbewegung, die als solche wahrhaftig ist und ihren unvermuteten Lauf nimmt aus den gelebten Kulturbedingungen, wo sie seit jeher ihr Wesen treiben. Von Stunde zu Stunde produziert diese Suchbewegung eine kaleidoskopische Vielfalt an Formen. Die Drehungen und Wendungen dieser Formenbildungen innerhalb der Materialien sind der eigentliche psychologische Inhalt der Gruppenanalyse. Sie bedeuten eine produktive Verunsicherung der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Werk &#xFC;bertragene gelebten Gewohnheiten. Die disparaten Veranstaltungen innerhalb des Klinikkontextes kultivieren diese anderen &#xDC;bergangserfahrungen. Die Gruppe als erlebte Ganzheit macht diese Erfahrungen publik und erm&#xF6;glicht daher einen anderen Umgang innerhalb allt&#xE4;glich gewordener Verh&#xE4;ltnissen daheim. </Text>
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      <Text language="ger">Die Fallstudie veranschaulicht die aufeinander bezogenen T&#xE4;tigkeiten einer Gruppenanalyse. Die Gruppe rekrutiert ihre Zusammenstellung aus Patientinnen und Patienten einer psychosomatischen Tagesklinik. Dennoch steht nicht deren Erkrankung im Fokus, sondern ihre Bereitschaft zum spontanen musikalischen Spiel und zum Erz&#xE4;hlen von Alltagsbegebenheiten, die als Einf&#xE4;lle w&#xE4;hrend den Sitzungen in den Sinn kommen. Die Interpretationsschritte richten sich nach den Drehungen und Wendungen der vielf&#xE4;ltigen Ereignisse, die in den Materialquellen zum Ausdruck kommen. Das Gewahrwerden und Erleben der Gruppe als ganze Wirkungseinheit wird in methodischen Zwischenschritten beschrieben. Die darin obwaltenden unbewussten Wirksamkeiten werden sprachlich ins Helle ger&#xFC;ckt (immanente Auslegung).&lt;br/&gt;Die disparaten Beitr&#xE4;ge der Einzelnen in Spiel und Erz&#xE4;hlung werden in Zusammenhang gesetzt mit den &#xFC;bergreifenden Abenteuern der seelischen Ganzheitsgestalt der Gruppe. Diese bewegt-bewegende Komplexentwicklung kultiviert die gewahrgewordenen Erfahrungen des Einzelnen, indem sie sprachlich ausgetauscht werden. Auf diese Weise finden diese anderen Erfahrungen Eingang im allgemeinen Kulturkontext, aus dem sie hervorgehen. Die gelebte Allt&#xE4;glichkeiten k&#xF6;nnen anders wieder aufgegriffen werden.</Text>
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      <Text language="eng">The case study illustrates the interrelated activities of a group analysis. The group is recruited from patients at a psychosomatic day clinic. However, the focus is not on their illness, but on their willingness to spontaneously play music and to recount everyday incidents that come to mind during the sessions. The interpretation steps are based on the twists and turns of the diverse events that are expressed in the material sources. The realisation and experience of the group as a whole unit of action is described in methodical intermediate steps. The unconscious effects present within it are linguistically brought to light (immanent interpretation). The disparate contributions of the individuals in play and narrative are placed in the context of the overarching adventures of the group's soul as a whole. Everyday life can be taken up again in a different way.</Text>
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