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    <ContributorStatement>Herausgegeben von Rosemarie T&#xFC;pker, Natalie Hippel und Friedemann Laabs. Mit Beitr&#xE4;gen von Frank Aepkers, Reinhild Bo&#xDF;, Hannelore Guth, Natalie Hippel, Beate Klein, Friedemann Laabs, Erika Menebr&#xF6;cker, Isabell Paduch, Petra Sproten, Andreas Stark und Rosemarie T&#xFC;pker</ContributorStatement>
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      <Text language="ger">Schule ist f&#xFC;r Kinder und Jugendliche ein Ort, an dem sich auch ihre Leiden, Konflikte und N&#xF6;te zeigen. Oft nehmen LehrerInnen dies wahr, k&#xF6;nnen aber aufgrund der Klassengr&#xF6;&#xDF;en und ihrer institutionellen Rolle nur in begrenztem Umfang &#xFC;ber den Unterricht hinaus Hilfestellungen anbieten. Wie eine Studie zeigt, w&#xFC;nschen sie sich daher h&#xE4;ufig therapeutische Hilfe auch innerhalb der Institution Schule, zumal au&#xDF;erschulische Angebote von betroffenen Familien manchmal nicht im erforderlichen Ma&#xDF;e angenommen werden k&#xF6;nnen oder vor Ort nicht ausreichend zur Verf&#xFC;gung stehen. Musiktherapie in der Schule kann an dieser Bruchstelle Kindern und Jugendlichen die M&#xF6;glichkeit des Ausdrucks und der Bearbeitung von Krisen anbieten und eine Zuspitzung verhindern helfen. Musiktherapie kann ein niederschwelliges Hilfsangebot im Schulalltag sein, ohne den Eltern weite Wege zuzumuten. &lt;br/&gt;Musik hat f&#xFC;r Kinder und Jugendliche einen hohen Aufforderungscharakter. Das aktive Improvisieren auf Instrumenten, die man hier spielen darf, ohne &#xFC;ben zu m&#xFC;ssen, erleichtert den Zugang und hilft Kindern und Jugendlichen sich mitzuteilen, auch dann, wenn sie dies sprachlich nicht oder noch nicht k&#xF6;nnen. Wie die zahlreichen Fallbeispiele des Buches zeigen, kann Musik stillen Kindern helfen, aus sich herauszukommen. Sie kann dort, wo die Beziehungsf&#xE4;higkeit eingeschr&#xE4;nkt ist, zus&#xE4;tzliche Wege des Kontaktes anbieten. Sie kann Aggressivit&#xE4;t binden, Konflikte verstehbar werden lassen oder Defizite ausgleichen. &lt;br/&gt;Die Beitr&#xE4;ge des Buches zeigen Gruppen- und Einzelarbeit in Regelschulen (Grund-, Real- und Gesamtschule) wie in Sonderschulen (f&#xFC;r Blinde, Geh&#xF6;rlose, geistig Behinderte), im F&#xF6;rderunterricht und in der Arbeit mit Fl&#xFC;chtlingskindern. Die Autoren sind Lehrer mit einer universit&#xE4;ren musiktherapeutischen Zusatzausbildung, die ihre p&#xE4;dagogischen und therapeutischen Qualifikationen f&#xFC;r eine &#xFC;ber den Unterricht hinausgehende Arbeit in der Schule verbinden. Sie berichten von m&#xFC;hevollen Anf&#xE4;ngen und Problemen, Musiktherapie an der Schule einzuf&#xFC;hren, aber auch von eindrucksvollen Ver&#xE4;nderungen der Sch&#xFC;ler und gelingender Zusammenarbeit mit Lehrerkollegien und Eltern. &lt;br/&gt;Das Buch kann Anregung und Ermutigung f&#xFC;r die Praxis sein und aufzeigen, wie eine individuelle F&#xF6;rderung von Sch&#xFC;lern verwirklicht werden kann. Es richtet sich an therapeutische und p&#xE4;dagogische Fachkr&#xE4;ften, aber auch an Eltern und alle, die sich f&#xFC;r eine Schule einsetzen, die nicht nur an Leistung interessiert ist, sondern ebenso an der pers&#xF6;nlichen Entwicklung der ihnen anvertrauten Sch&#xFC;ler und ihnen auch in schwierigen Lern- und Lebenskrisen hilfreich zur Seite stehen m&#xF6;chte.</Text>
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      <Text language="ger">&#x201E;Das Buch ist ein wichtiger Meilenstein in der Eroberung, Begr&#xFC;ndung und Verwaltung innovativer Arbeitsfelder der Msuiktherapie und ein Beispiel f&#xFC;r Ver&#xE4;nderungspotentiale von Schule; es geh&#xF6;rt deshalb in die Bibliotheken von Schulen, Schulbeh&#xF6;rden, Beratungsstellen, Arztpraxen etc. Es ist dar&#xFC;ber hinaus eine Fundgrube f&#xFC;r die Praxis der Arbeit mit Kindern im au&#xDF;erklinischen Bereich und ein eindringliches Pl&#xE4;doyer f&#xFC;r mehr Sorgfalt und Sensibilit&#xE4;t im Verstehen von Schulproblemen quer durch alle Altersstufen und Schultypen.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Musiktherapeutische Umschau. 27 (2006) 2. S. 193-194.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-------------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;F&#xFC;r den 15-j&#xE4;hrigen Danny Huber, der an der Dorneburg in Eickel zur Schule geht, war es zweifelsfrei ein ganz besonderer Tag. Sein abstraktes Bild mit dem Titel &#x201E;Farbenwelle&#x201C;, das zu Beginn des Jahres unter der Betreuung von Kunstlehrer und Konrektor Jochen Heinemann entstand, fand nun den Weg auf einen Buchumschlag des renommierten Fachverlages Reichert in Wiesbaden. Jochen Heinemann hatte der k&#xFC;nstlerischen Bet&#xE4;tigung seiner Sch&#xFC;ler im Rahmen eines Projektes auf die Spr&#xFC;nge geholfen, indem er eine Bilderreihe zur Gestaltung des Schulneubaus startete. &#x201E;Musiktherapie in der Schule&#x201C; hei&#xDF;t nun das Buch, in dem die drei Herausgeber und Autoren, Natalie HIppel, Friedemann Laabs und Rosemarie T&#xFC;pker, die Chancen und M&#xF6;glichkeiten eines derartigen Angebots in Schulen beschreiben. Die Autoren sind von Hause aus Diplom-Musiktherapeuten, haben ihre Praxiserfahrungen aus verschiedenen Schulen in das Werk eingebracht und waren dann auf der Suche nach einem geeigneten Titelbild. Da sich Schulleiter Reinhard Schulte und Friedemann Laabs seit langem kennen und Schulte von der Buchplanung wusste, kam das Gespr&#xE4;ch schlie&#xDF;lich auch auf das Bilderprojekt an der Dorneburg-Schule. In diesem Zusammenhang stie&#xDF;en sie auf Dannys Werk. &#x201E;Wir wollten nicht das &#xFC;bliche Kindergesicht auf diesem Buch, sondern etwas Besonderes. Nicht zuletzt damit wir zeigen k&#xF6;nnen, wie sich Schule und Therapie fruchtbar miteinander verbinden k&#xF6;nnen,&#x201C; sagt Friedemann Laabs, selbst F&#xF6;rderp&#xE4;dagoge an einer Schule f&#xFC;r Erziehungshilfe in Unna. Hier arbeitete er auch viele Jahre mit Jochen Heinemann zusammen und kannte dessen kunsttherapeutische Ans&#xE4;tze.&lt;br/&gt;Danny Hubers Bild erregte auch bei der offiziellen Buchpr&#xE4;sentation in M&#xFC;nster wegen seiner Tiefe und Ausdruckskraft Aufsehen. Es soll sogar Kaufinteressenten geben. Doch Schulleiter Reinhard Schulte beruhigt: &#x201E;Dieses Werk geh&#xF6;rt in unsere Schule.&#x201C; Denn schlie&#xDF;lich ist er stolz auf die F&#xE4;higkeiten seines Sch&#xFC;lers. Der P&#xE4;dagoge: &#x201E;Erst durch dieses Bild haben wir das bisher verborgene Talent des Jungen entdeckt. Aber wer wei&#xDF;, vielleicht sehen wir Dannys Bilder ja wirklich einmal in einer gro&#xDF;en Ausstellung.&#x201C; Den jungen Mann w&#xFC;rde es nat&#xFC;rlich freuen, und der gibt sich h&#xF6;chst selbstbewusst: &#x201E;Inspirationen f&#xFC;r solche Bilder habe ich genug.&#x201C;&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: WAZ vom 15. Dezember 2005. Nr. 291.&lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="ger">Frank Aepkers&lt;br/&gt;Diplom-Musiktherapeut; Sonderp&#xE4;dagoge; seit 2004 selbst&#xE4;ndiger ambulanter Musiktherapeut in Wohnheimen f&#xFC;r alte bzw. behinderte Menschen (&#x201E;Musik auf R&#xE4;dern&#x201C;).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Reinhild Bo&#xDF;&lt;br/&gt;Diplom-Musiktherapeutin; Gestalttherapeutin; seit vielen Jahren Lehrerin an Gesamtschulen; seit 1997 musiktherapeutische Arbeit an der Gesamtschule Wulfen in Dorsten (NRW).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hannelore Guth&lt;br/&gt;Diplom-Musiktherapeutin; Sonderschullehrerin f&#xFC;r H&#xF6;rsprachbehinderte; seit 2002 ausschlie&#xDF;lich als Fachlehrerin f&#xFC;r Rhythmisch-musikalische Erziehung am Pfalzinstitut f&#xFC;r H&#xF6;rsprachbehinderte, Frankenthal, t&#xE4;tig, z. Zt. in den Bereichen musikalische Fr&#xFC;herziehung, Grundschule und Sekundarstufe I.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Natalie Hippel&lt;br/&gt;Diplom-Musiktherapeutin; Musikp&#xE4;dagogin; musiktherapeutische T&#xE4;tigkeit mit chronisch psychisch Kranken und geistig behinderten Kindern; musikp&#xE4;dagogische Arbeit an einer Jugendkunstschule; z. Zt. Ausbildung in Psychotraumatologie, Traumatherapie und Traumaberatung.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Beate Klein&lt;br/&gt;Diplom-Musiktherapeutin; Lehrerin der Sekundarstufe I f&#xFC;r die F&#xE4;cher Musik und Sport; musiktherapeutische Arbeit mit geistig behinderten und verhaltensauff&#xE4;lligen Kindern; seit 2005 freiberuflich als Musiktherapeutin t&#xE4;tig.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Friedemann Laabs&lt;br/&gt;Diplom-Betriebswirt (VWA); Diplom-Musiktherapeut; Lehrer f&#xFC;r Sonderp&#xE4;dagogik; seit 1989 t&#xE4;tig an verschiedenen Sonderschulen (Schule f&#xFC;r Kranke, Schule f&#xFC;r Lernbehinderte) und seit 1996 an einer Schule f&#xFC;r Erziehungshilfe; musiktherapeutische Arbeit mit geistig behinderten und verhaltensauff&#xE4;lligen Kindern; z. Zt. Ausbildung in Psychotraumatologie, Traumatherapie und Traumaberatung.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Erika Menebr&#xF6;cker&lt;br/&gt;Diplom-Musiktherapeutin und teilzeitbesch&#xE4;ftigte Grundschullehrerin; seit 2002 musiktherapeutische Arbeit in der Schule; in Planung: musiktherapeutische Entwicklungsbegleitung f&#xFC;r Kinder in freier Praxis.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Isabell Paduch&lt;br/&gt;Diplom-Musiktherapeutin; Lehrerin der Sekundarstufe I f&#xFC;r die F&#xE4;cher Musik und Kunst (Erste Staatspr&#xFC;fung); Arbeit mit schwerh&#xF6;rigen Kindern und Jugendlichen; musikp&#xE4;dagogische T&#xE4;tigkeit an der Westf&#xE4;lischen Schule f&#xFC;r Musik der Stadt M&#xFC;nster; Musikkurse im Kindergarten, musische Kurse f&#xFC;r Kleinkinder und deren Eltern bzw. Gro&#xDF;eltern; Musikprojekt mit Fl&#xFC;chtlingskindern.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Petra Sproten&lt;br/&gt;Diplom-Musiktherapeutin und Lehrerin der Sekundarstufe I f&#xFC;r die F&#xE4;cher Musik und Deutsch; mehrere Jahre Berufserfahrung als Lehrerin, Familienphase, Musiktherapiestudium; der demn&#xE4;chst erfolgende Wiedereintritt in den Schuldienst soll musiktherapeutische Arbeit in der Schule mit einschlie&#xDF;en.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Andreas Stark&lt;br/&gt;Diplom-Musiktherapeut; Grund- und Hauptschullehrer; t&#xE4;tig am Landesbildungszentrum f&#xFC;r Blinde, Hannover, derzeit im Bereich Fr&#xFC;hf&#xF6;rderung.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Rosemarie T&#xFC;pker&lt;br/&gt;Dr. phil. habil., Diplom-Musiktherapeutin - Psychotherapie, leitet seit 1990 den Studiengang Musiktherapie an der Universit&#xE4;t M&#xFC;nster. Forschungsschwerpunkte: morphologische und psychoanalytische Aspekte der Musikpsychologie und Musiktherapie. Herausgeberin der Reihe &#x201E;Materialien zur Musiktherapie&#x201C; im LIT-Verlag.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="ger">Schule ist f&#xFC;r Kinder und Jugendliche ein Ort, an dem sich auch ihre Leiden, Konflikte und N&#xF6;te zeigen. Oft nehmen Lehrer dies wahr, k&#xF6;nnen aber aufgrund der Klassengr&#xF6;&#xDF;en und ihrer institutionellen Rolle nur in begrenztem Umfang &#xFC;ber den Unterricht hinaus Hilfestellungen anbieten. Musiktherapie in der Schule setzt an dieser Stelle an und bietet Wege aus den Krisen an oder hilft, eine Zuspitzung zu vermeiden.  &lt;br/&gt;Das Buch kann Anregung und Ermutigung f&#xFC;r die Praxis sein und aufzeigen, wie eine individuelle F&#xF6;rderung von Sch&#xFC;lern verwirklicht werden kann. Es richtet sich an therapeutische und p&#xE4;dagogische Fachkr&#xE4;ften, aber auch an Eltern und alle, die sich f&#xFC;r eine Schule einsetzen, die nicht nur an Leistung interessiert ist, sondern ebenso an der pers&#xF6;nlichen Entwicklung der ihnen anvertrauten Sch&#xFC;ler und ihnen auch in schwierigen Lern- und Lebenskrisen hilfreich zur Seite stehen m&#xF6;chte.</Text>
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