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      <Text language="ger">Der Musizierprozess des Elementaren Musizierens wird als k&#xFC;nstlerischer Prozess angesehen, unabh&#xE4;ngig davon, wer daran teilnimmt. Alle Beteiligten k&#xF6;nnen mit ihren eingebrachten individuellen F&#xE4;higkeiten und Erfahrungen &#x201E;bedingungslos&#x201C;, d.h. ohne vorangehendes &#x201E;Musiklernen&#x201C;, herausragende Musiziermomente zustande bringen. Das Elementare Musizieren dient also weder als Vorbereitung f&#xFC;r nachfolgendes &#x201E;richtiges&#x201D; Musizieren noch ist es auf Kinder eingeschr&#xE4;nkt, sondern es hat seinen Wert als eigene Musizierform und ist f&#xFC;r Menschen in jedem Alter m&#xF6;glich.&lt;br/&gt;Das Buch beschreibt die Wirklichkeit des Elementaren Musizierens, wie sie seit &#xFC;ber zwei Jahrzehnten an der Musikuniversit&#xE4;t in Wien entwickelt und praktiziert wird. Es gibt eine F&#xFC;lle von Anregungen zur Ausrichtung jeglichen Musikunterrichts auf &#x201E;wirkliche&#x201C; elementare Musizierprozesse. F&#xFC;r die Lehrenden der Elementaren Musikp&#xE4;dagogik bietet es dar&#xFC;ber hinaus n&#xFC;tzliche Argumentationshilfen, wenn es darum geht zu erl&#xE4;utern, was das Elementare Musizieren ausmacht. Das Buch entwirft ein umfassendes Konzept des Elementaren Musizierens als musikalisch-k&#xFC;nstlerische Praxis der Elementaren Musikp&#xE4;dagogik.</Text>
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      <Text language="ger">&#x201E;In dem Buch &#x201E;Die Wirklichkeit des Elementaren Musizierens&#x201C; beschreibt Ruth Schneidewind anhand pers&#xF6;nlicher Praxis- und Lehrerfahrung sowohl theoretischen Kontext als auch dessen Umsetzung in konkreten Gruppenaufgaben. Durch ihre genaue und schrittweise nachvollziehbare Darstellung vermittelt sie sowohl beeindruckende Einblicke in relevante Inhalte Elementaren Musizierens als auch einen spannenden &#xDC;berblick &#xFC;ber m&#xF6;gliche Einsatzgebiete Elementaren Musizierens in der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen. Dar&#xFC;ber hinaus regt sie den Leser zum Nachdenken &#xFC;ber eigene Musizierpraxis und m&#xF6;gliche Verkn&#xFC;pfungen zum Elementaren Musizieren an. Ruth Schneidewind gelingt es durch ihren angenehmen Schreibstil und ihre anregende Wissensvermittlung mit ihrem Buch &#x201E;Die Wirklichkeit des Elementaren Musizierens&#x201C; eine Br&#xFC;cke zwischen dem Elementaren Musizieren und vielen anderen Bereichen der praktischen Musiziert&#xE4;tigkeit zu schlagen, die jeden Leser zur Reflektion eigener &#xDC;berzeugungen anregen und &#xC4;ngste im praktischen Umgang mit Musik abbauen d&#xFC;rfte.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Thomas Schrauth&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Socialnet&lt;br/&gt;http://www.socialnet.de/rezensionen/12462.php (9. Februar 2012)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;----------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;Die vorliegende Ver&#xF6;ffentlichung gr&#xFC;ndet auf Ruth Schneidewinds Dissertation. Die Autorin greift darin ihre pers&#xF6;nlichen jahrelangen Erfahrungen mit dem Elementaren Musizieren auf und reflektiert ihre Gedanken; sie unternimmt den &#x201E;Versuch, das Elementare Musizieren als Ph&#xE4;nomen m&#xF6;glichst genau zu beschreiben und [&#x2026;] auf seinen &#x201A;Wesenskern&#x2018; vorzudringen.&#x201C;&lt;br/&gt;Zun&#xE4;chst wird das Umfeld der Arbeit kurz umrissen: Schneidewind setzt sich mit dem Begriff des Elementaren Musizierens auseinander und erl&#xE4;utert Forschungsprozess sowie methodisches Vorgehen. Anschlie&#xDF;end kristallisiert sie f&#xFC;nf einander &#xAD;erg&#xE4;nzende &#x201E;Wirkungsfaktoren&#x201C; heraus, die das Wesen des Elementaren Musizierens beschreiben sollen. Unter je einem pr&#xE4;gnanten Stichwort wird jeder dieser f&#xFC;nf Aspekte in einem eigenen Kapitel eingehend erl&#xE4;utert. Diese Ausf&#xFC;hrungen stellen den Hauptteil des Buchs dar.&lt;br/&gt;Jeder Wirkungsfaktor wird zun&#xE4;chst durch ein Beispiel aus der Unterrichtspraxis vorgestellt: Dies besteht in den meisten F&#xE4;llen aus der Beschreibung einer Stunde zum Elementaren Musizieren, die - jeweils sinnvoll auf das Thema des Kapitels abgestimmt - entweder aus der Perspektive der Leiterin oder einer Teilnehmerin erfolgt. Die Autorin reduziert die Beschreibungen des Elementaren Musizierens bewusst nicht auf Unterricht mit Kindern, sondern bezieht sich meist auf Gruppen mit erwachsenen Teilnehmern.&lt;br/&gt;Im Anschluss an das Stundenbeispiel setzt sich Schneidewind mit dem jeweiligen Wirkungsfaktor bzw. dem Begriff, der diesen bezeichnet, auseinander, stellt zum Teil theoretische Modelle vor, die ihre Beobachtungen st&#xFC;tzen oder Hintergr&#xFC;nde aufzeigen sollen, und geht auf die Bedeutung des Wirkungsfaktors f&#xFC;r den Unterricht ein (Planung, Ablauf, Rolle der Leiterin o. &#xC4;.). Auf das eingangs vorgestellte Beispiel wird auch bei den Ausf&#xFC;hrungen des Kapitels immer wieder verwiesen und so ein Bezug zur Unterrichtspraxis hergestellt. Dabei liegt der Fokus stets auf dem Musizieren, der musikalischen Aktivit&#xE4;t.&lt;br/&gt;Schneidewind ist in ihren Ausf&#xFC;hrungen um Begriffsklarheit bem&#xFC;ht, ohne jedoch Definitionen dogmatisch festzusetzen. Die Sprache der Texte ist gut lesbar und verst&#xE4;ndlich, Kapitel bzw. gedankliche Abschnitte sind nicht allzu lang und dadurch gut nachvollziehbar. Die Ver&#xF6;ffentlichung ist von ihrer Anlage her sicherlich kein Nachschlagewerk, sondern eher ein &#x201E;Lesebuch&#x201C;, in dem die Autorin das Elementare Musizieren (aus einer relativ pers&#xF6;nlichen Sichtweise) beschreibt. Dabei erm&#xF6;glicht die vorgestellte Strukturierung eine Reflexion und regt so zum eigenen Nachdenken an.&lt;br/&gt;Der Charakter des Textes mit Offenheit f&#xFC;r verschiedene Perspektiven, dem Einbringen von pers&#xF6;nlichen Gedanken der Autorin, der Darstellung von wenig Theorie und m&#xF6;glichst viel Bezug zur Musizierpraxis scheint das Wesen des Elementaren Musizierens zu spiegeln.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Silvia M&#xFC;ller&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: &#xFC;ben &amp; musizieren. 6/2011. S. 59&lt;br/&gt;http://www.musikpaedagogik-online.de/de_DE/material/instrument/um/issues/showarticle,33728.html (9. Januar 2012)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;----------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;Elementares Musizieren&lt;br/&gt;Neue Methode der Musikp&#xE4;dagogik&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Seit rund 30 Jahren entwickelt, erforscht und praktiziert Ruth Schneidewind eine neue Methode der Musikp&#xE4;dagogik f&#xFC;r Kinder und Erwachsene. Abseits der Kategorien &#x201E;richtig&#x201C; und &#x201E;falsch&#x201C; steht bei der &#x201E;Elementaren Musikp&#xE4;dagogik&#x201C; der lustvolle Zugang zum Musizieren im Mittelpunkt.&lt;br/&gt;In Kleingruppen werden die Teilnehmenden zum musikalischen Improvisieren und Experimentieren gef&#xFC;hrt. Ruth Schneidewind leitet den Universit&#xE4;tslehrgang f&#xFC;r Elementare Musikp&#xE4;dagogik an der Wiener Universit&#xE4;t f&#xFC;r Musik und darstellende Kunst. Es braucht viel didaktisches und psychologisches Gesp&#xFC;r, um das Wissen und K&#xF6;nnen unterschiedlicher Stile und Epochen spielerisch in den Prozess des elementaren Musizierens mit Kindern und Erwachsenen einzubringen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Lust am Musikmachen f&#xF6;rdern&lt;br/&gt;G&#xE4;ngige Bemessungen wie &#x201E;musikalisch&#x201C; oder &#x201E;unmusikalisch&#x201C;, &#x201E;talentiert&#x201C; oder &#x201E;untalentiert&#x201C; will Ruth Schneidewind nicht akzeptieren, denn Wertungen, so ist sie &#xFC;berzeugt, sind f&#xFC;r alle kreativen Prozesse, so auch f&#xFC;r den musikalischen, eher hindernd als f&#xF6;rderlich. Es sei l&#xE4;ngst erforscht, dass bereits S&#xE4;uglinge mit ihren Bezugspersonen musikalisch kommunizieren und dabei ihren enormen Stimmumfang einsetzen. Nicht selten wird aber diese Lust am Musikmachen durch Schulunterricht, eint&#xF6;niges &#xDC;ben und Auff&#xFC;hrungsdruck zerst&#xF6;rt. Elementare Musikp&#xE4;dagogik denkt daher genau in die entgegengesetzte Richtung.&lt;br/&gt;Ganz ohne &#xE4;u&#xDF;ere Vorgaben, Beurteilungen und Perfektionsdrang k&#xF6;nnen hier im Kurs verschiedene Kl&#xE4;nge und Instrumente ausprobiert werden. Der rhythmische und harmonische Rahmen wird jeweils am Beginn einer Musizierstunde von der Gruppe gemeinsam vereinbart. Anstelle einer Auff&#xFC;hrung ist der musikalische Entstehungsprozess selbst das Ziel.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von Profis gesch&#xE4;tzt&lt;br/&gt;In ihrem neuen Buch &#x201E;Die Wirklichkeit des Elementaren Musizierens&#x201C; dokumentiert Ruth Schneidewind ihre Forschungsergebnisse und Unterrichtserfahrungen. Der Begriff &#x201E;Elementar&#x201C; wird dabei oft missverstanden und ausschlie&#xDF;lich auf musikalische Fr&#xFC;herziehung f&#xFC;r Kleinkinder reduziert. Vielmehr steht aber die Musik als elementare Lebensform und unverzichtbarer Teil des Menschen im Vordergrund. An der Universit&#xE4;t f&#xFC;r Musik und darstellende Kunst werden Elementare Musikgruppen f&#xFC;r alle Altersstufen angeboten, f&#xFC;r Laien ebenso wie f&#xFC;r Berufsmusiker/innen oder Musiklehrer.&lt;br/&gt;Nach anf&#xE4;nglicher Skepsis sch&#xE4;tzen viele Profimusikerinnen und -musiker die Freiheit des Elementaren Musizierens und lassen die hier gewonnenen Erfahrungen und Perspektiven auch in ihren musikalischen Alltag einflie&#xDF;en. Ruth Schneidewind hat selbst Konzerterfahrung als Fl&#xF6;tistin und Saxofonistin und hat eine Reihe von Kinderliederb&#xFC;chern geschrieben. Das Elementare Musizieren sieht sie als eigenst&#xE4;ndige Musikform, aber auch als wertvolle Erg&#xE4;nzung zur herk&#xF6;mmlichen Musiktheorie und -praxis.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Text: Judith Hoffmann &#xB7; 17.05.2011&lt;br/&gt;http://oe1.orf.at/artikel/277063 &lt;br/&gt;(17. Mai 2011)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das &#xD6;1 brachte im Rahmen der Sendereihe &#x201E;Leporello&#x201C; diesen Beitrag am 17. Mai 2011 um 7:52 Uhr.&lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="eng">The music-making process of elementary music-making is seen as an artistic process, regardless of who takes part. All participants can use their individual skills and experience to create outstanding moments of music-making &#x2018;unconditionally&#x2019;, i.e. without prior &#x2018;music learning&#x2019;. Elementary music-making therefore serves neither as preparation for subsequent &#x2018;real&#x2019; music-making nor is it restricted to children, but has its own value as a form of music-making and is possible for people of all ages. This book describes the reality of elementary music-making as it has been developed and practised at the University of Music in Vienna for over two decades. It provides a wealth of suggestions for focussing all music lessons on &#x2018;real&#x2019; elementary music-making processes. For teachers of elementary music education, it also offers useful argumentation aids when it comes to explaining what elementary music-making is all about. The book outlines a comprehensive concept of elementary music-making as a musical-artistic practice in elementary music education.</Text>
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