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      <TitleText>Musik &#x2013; Biografie &#x2013; Therapie</TitleText>
      <Subtitle>Musiktherapie-Studierende auf dem Weg ihrer Professionalisierung</Subtitle>
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      <Text language="ger">Die Studie &#x201E;Musik - Biografie - Therapie&#x201C; ist ein Forschungsbeitrag zur Berufsbiografie von Musiktherapeuten; sie nimmt sich der musikalischen Entwicklung angehender Musiktherapeuten vom Beginn ihres Lebens bis zum Eintritt in das Studium an und er&#xF6;ffnet damit ein thematisches Terrain, das trotz jahrzehntelanger Entwicklung der professionellen Musiktherapie in Theorie, Praxis, Forschung und allen Ausbildungsfragen immer noch stiefm&#xFC;tterlich behandelt wird und nicht konfliktfrei ist.&lt;br/&gt;Die Studie basiert auf acht narrativen Interviews mit Studierenden in ihrem ersten Studiensemester. Das Datenmaterial wird in drei Auswertungsschritten aufbereitet; die Darstellung erfolgt als Fallportraits, als fall&#xFC;bergreifende generalisierende Analyse und als Rekonstruktion unter einer pers&#xF6;nlichkeitstheoretischen Leitkategorie. Das theoretische Vorwissen erschlie&#xDF;t sich &#xFC;ber das Faktum von Musiktherapie als Musikberuf, den es als einen solchen n&#xE4;her zu bestimmen gilt.&lt;br/&gt;Die Folgerungen, die aus den Ergebnissen der umfangreichen Datenaufbereitung gezogen werden, sind ein eindringliches Pl&#xE4;doyer daf&#xFC;r, sich der Identit&#xE4;t und Rolle des Musikers im Musiktherapeuten st&#xE4;rker als bisher geschehen anzunehmen und verpflichtet zu f&#xFC;hlen.&lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="ger">Almut Seidel, Prof. Dr. phil. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Studium der Schulmusik, Musikwissenschaft, Romanistik, P&#xE4;dagogik, Psychologie und Soziologie. Diplomp&#xE4;dagogin, Musiktherapeutin BVM, Supervisorin DGSv. Vortrags-, Publikations- und Forschungst&#xE4;tigkeit (Musiktherapie mit Kindern, mit suchterkrankten, mit krebserkrankten und mit alten Menschen, Ausbildungsstrukturen). Von 1971 bis 2006 t&#xE4;tig an der Fachhochschule Frankfurt, seit 1988 als Leiterin der Weiterbildung bzw. des sp&#xE4;teren Masterstudiengangs Musiktherapie. Berufspolitische T&#xE4;tigkeit im erweiterten Vorstand des ehemaligen Berufsverbands der Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten in Deutschland e.V. (BVM), jetzt Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG). Ehrenmitgliedschaft seit 2006. </Text>
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      <Text language="ger">Die Studie &#x201E;Musik - Biografie - Therapie&#x201C; ist ein Forschungsbeitrag zur Berufsbiografie von Musiktherapeuten. In ihr wird untersucht, welche musikalische Entwicklung angehende Musiktherapeuten von Beginn ihres Lebens an nehmen und wie ebendiese Entwicklung sie in den sp&#xE4;teren Beruf des Musiktherapeuten hineinf&#xFC;hrt. Als Standort wird also explizit die Musiker-Identit&#xE4;t in der Musiktherapeutenrolle in den Blick genommen. Damit er&#xF6;ffnet sich ein thematisches Terrain, das trotz jahrzehntelanger Entwicklung der professionellen Musiktherapie in Theorie, Praxis, Forschung und allen Ausbildungsfragen immer noch stiefm&#xFC;tterlich behandelt wird und nicht konfliktfrei ist.&lt;br/&gt;Die Studie basiert auf acht narrativen Interviews, die mit Studierenden der Musiktherapie zu Beginn ihres Studiums gef&#xFC;hrt wurden. Das umfangreiche Datenmaterial wird in drei Auswertungsschritten aufbereitet; die Darstellung erfolgt als Fallportraits, als fall&#xFC;bergreifende generalisierende Analyse und als Rekonstruktion unter einer pers&#xF6;nlichkeitstheoretischen Leitkategorie. Das theoretische Vorwissen erschlie&#xDF;t sich &#xFC;ber das (zugleich als These gesetzte) Faktum von Musiktherapie als Musikberuf, den es als einen solchen n&#xE4;her zu bestimmen gilt. Darin eingeschlossen sind Fragestellungen zu den Zugangswegen und Zugangsweisen; sie stellen sich dar als Synthese aus musikalischer Sozialisation und Entwicklung, musikalischer Begabung, Pers&#xF6;nlichkeitsfaktoren und biografischen Konstellationen. Hintergrund der Betrachtungen ist die Frage, ob es musikbezogen eine personspezifische &#x201E;Passung&#x201C; zwischen den Berufsanforderungen und deren Gestaltungsm&#xF6;glichkeiten auf der einen Seite und der (vielleicht lebenslangen) Entwicklung der musikalischen Person auf der anderen Seite gibt.&lt;br/&gt;Die Folgerungen, die aus den Ergebnissen der Datenaufbereitung gezogen werden, sind ein eindringliches Pl&#xE4;doyer daf&#xFC;r, sich der Identit&#xE4;t und Rolle des Musikers im Musiktherapeuten st&#xE4;rker als bisher geschehen anzunehmen und verpflichtet zu f&#xFC;hlen. Denn nur wenn diese Facetten sich angemessen zeigen, wird das Eigene und Spezifische der Fachlichkeit deutlich, und das d&#xFC;rfte der sicherste Weg zur professionellen Anerkennung der Musiktherapie sein. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Allen zuk&#xFC;nftigen, werdenden und bereits t&#xE4;tigen Musiktherapeuten soll das Buch Lust machen, sich mit der eigenen Musikerpers&#xF6;nlichkeit auseinander zu setzen und sie und damit sich selbst neu und anders zu verstehen.  &lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="ger">&#x201E;Als eines von vielen Ergebnissen kommt Almut Seidel zu dem Schluss, dass der Wunsch, Musiktherapie zu studieren, auf ein Zusammenspiel von zwei Entwicklungslinien schlie&#xDF;en l&#xE4;sst. N&#xE4;mlich, dass &#x201E;... musikalische Entwicklung und Pers&#xF6;nlichkeitsentwicklung unl&#xF6;sbar und auf spezifische Weise zusammenkommen.&#x201C; Ein Nebeneffekt dieses Buches: Sicherlich setzt sich der Leser gleichzeitig mit seiner eigenen Motivation zur Berufswahl auseinander.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von Elena Fitzthum&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Musiktherapeutische Umschau. 31 (2010). 1. S. 61-62.</Text>
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