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      <Text language="ger">Das &#x201E;Handbuch der Iranistik&#x201C; vermittelt auf ca. 500 Seiten, mit 35 Beitr&#xE4;gen von 34 Autoren, einen Einblick in alle Teilgebiete der Iranistik und umfasst folgende Abschnitte: Geschichte - Gegenwart - Recht - Religion - Sprache - Literatur - Manuskriptkunde - Kunst/Arch&#xE4;ologie.&lt;br/&gt;Jeder Abschnitt ist in mehrere zumeist chronologisch angeordnete Beitr&#xE4;ge unterteilt. Ziel jedes Einzelbeitrags ist es, einen kompakten &#xDC;berblick &#xFC;ber die in dem jeweiligen Gebiet bzw. der jeweiligen Disziplin derzeit diskutierten aktuellen Forschungsfragen zu liefern. Dabei wird besonderer Wert auf die Ber&#xFC;cksichtigung methodischer Fragen gelegt.&lt;br/&gt;Der Abschnitt &#x201E;Sprache&#x201C; enth&#xE4;lt f&#xFC;nf Beitr&#xE4;ge (Altiranisch, Mitteliranisch, Neupersisch, Neuwest- und Neuost-iranisch).</Text>
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      <Text language="ger">Das &#x201E;Handbuch der Iranistik&#x201C; (HdI) fasst den aktuellen Stand und Tendenzen der iranistischen Forschung zusammen und stellt deren wichtigste Disziplinen und Themenbereiche dar. Dabei orientiert sich das HdI an einer philologisch und empirisch fundierten Iranistik und deren interdisziplin&#xE4;rer Verkn&#xFC;pfung mit F&#xE4;chern wie Islamwissenschaft, (Alte) Geschichte, Religionswissenschaft, Ethnologie, Geographie etc. Die philologische Kompetenz erm&#xF6;glicht den direkten Zugang zu Originalquellen, somit zur Innen- und Eigensicht iranischer Kultur(en) und &#x2013; nicht zu vergessen &#x2013; auch zur aktuellen einheimischen Forschung in iranischsprachigen L&#xE4;ndern.  &lt;br/&gt;Der Aufbau des Bandes gliedert sich in acht Abschnitte (Geschichte, Gegenwart, Recht, Religion, Sprache, Literatur, Manuskriptkunde sowie Arch&#xE4;ologie und Kunst). Dabei folgt die Gestaltung der einzelnen Beitr&#xE4;ge grundlegenden, zum Thema hinf&#xFC;hrenden und methodischen &#xDC;berlegungen. Das HdI richtet sich damit nicht nur an Iranisten und Orientalisten, sondern auch alle interessierten Kreise.</Text>
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      <Text language="ger">Das &#x201E;Handbuch der Iranistik&#x201C; (HdI) fasst den aktuellen Stand und Tendenzen der iranistischen Forschung zusammen und stellt deren wichtigste Disziplinen und Themenbereiche umfassend dar. Dabei orientiert sich das HdI an einer breit aufgestellten, integrativen, jedoch immer philologisch und empirisch fundierten Iranistik, die auch Nachbarf&#xE4;cher wie Islamwissenschaft, (Alte) Geschichte, Religionswissenschaft, Ethnologie, Geographie etc. mit einschlie&#xDF;t. Die philologische Kompetenz erm&#xF6;glicht den direkten Zugang zu Originalquellen, somit zur Innen- und Eigensicht iranischer Kultur(en) und &#x2013; nicht zu vergessen &#x2013; auch zur aktuellen einheimischen Forschung in iranischsprachigen L&#xE4;ndern. &lt;br/&gt;Ein wirkliches Verst&#xE4;ndnis der Gegenwart iranischsprachiger L&#xE4;nder und Gesellschaften ist nur auf Basis des Verst&#xE4;ndnisses ihrer Geschichte und Kultur m&#xF6;glich. Zu einem solchen Verst&#xE4;ndnis kann nicht eine wissenschaftliche Disziplin allein f&#xFC;hren, sondern nur eine je nach Fragestellung flexible Mischung verschiedener disziplin&#xE4;rer Ans&#xE4;tze, die sich ihrem Gegenstand gleichzeitig mit Empathie und Distanz n&#xE4;hert und eine dialektische Balance zwischen Empirie und Theoriebildung anstrebt. Daher gliedert sich der Aufbau des Bandes in acht Abschnitte (Geschichte, Gegenwart, Recht, Religion, Sprache, Literatur, Manuskriptologie sowie Kunst und Architektur). Dabei folgt die Gestaltung der einzelnen Beitr&#xE4;ge grundlegenden, zum Thema hinf&#xFC;hrenden und methodischen &#xDC;berlegungen. Das HdI richtet sich damit nicht nur an Iranisten und Orientalisten, sondern auch alle interessierten Kreise.&lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="ger">Das Handbuch der Iranistik stellt Stand und Tendenzen gegenw&#xE4;rtiger iranistischer Forschungen umfassend dar. Auf knapp 500 Seiten behandeln 33 Autoren in 34 Beitr&#xE4;gen die wichtigsten Disziplinen und Teilbereiche der Iranistik wie Geschichte, Literatur, Religion und Sprache. Dabei geht es sowohl um den heutigen Staat Iran als auch um den iranischen Kulturraum in seiner geographischen Breite und historischen Tiefe, von Anatolien bis Zentralasien und von der Fr&#xFC;hgeschichte (7. Jahrtausend v. Chr.) bis heute. Das Hauptziel des Handbuchs besteht nicht in der umfassenden Sammlung von Daten und Fakten &#x2013; dies kann ein Werk dieses Umfangs nicht leisten &#x2013;, sondern in der methodisch geleiteten Darstellung von Forschungsentwicklungen, in der Beantwortung von Fragen wie: welche Forschungsfragen sind aktuell und interessant? warum und in welchen Forschungskontexten sind sie wichtig?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Alle Beitr&#xE4;ge des Handbuchs sind unterteilt in drei Abschnitte A, B und C. A f&#xFC;hrt den Leser durch grunds&#xE4;tzliche, selbstreflektive und methodische Erw&#xE4;gungen an das Thema heran. B liefert den Forschungs&#xFC;berblick, C eine alphabetische Bibliographie zu jedem Beitrag. Vor allem durch das Vorschalten des allgemein-methodischen Teils A will das Handbuch Nicht-Iranisten und Nicht-Orientalisten den Zugang zu den wissenschaftlichen Themen erleichtern. Soweit m&#xF6;glich, ber&#xFC;cksichtigen die Beitr&#xE4;ge auch einheimische Forschungen in iranischen Sprachen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Band bietet eine ambitionierte und kompakte Gesamtschau, die es in dieser Form bisher nicht gegeben hat. Neben auch in anderen &#xDC;berblickswerken behandelten iranistischen Teildisziplinen wie Geschichte, Literatur, Sprache und Religion vermittelt der Abschnitt &#x201E;Recht&#x201C; einen Einblick in zoroastrische (vorislamische) und islamisch-iranische Rechtsvorstellungen; der Abschnitt &#x201E;Gegenwart&#x201C; umfa&#xDF;t, au&#xDF;er dem politischen System der Islamischen Republik Iran, mit den Themen Ethnologie, Wirtschaft und Humangeographie Irans ansonsten oft vernachl&#xE4;ssigte Bereiche. Der mit sechs Beitr&#xE4;gen ausf&#xFC;hrlichste Abschnitt des Bandes, &#x201E;Arch&#xE4;ologie, Kunst und Architektur&#x201C;, enth&#xE4;lt Themen wie die Vor- und Fr&#xFC;hgeschichte Irans (7.-2. Jahrtausend v. Chr.) oder die islamische Buchmalerei, die an den meisten iranistischen und orientalistischen Instituten nicht erforscht oder gelehrt werden. Als innovativ versteht sich der Abschnitt &#x201E;Manuskriptologie&#x201C;. Er soll die institutionell oft vernachl&#xE4;ssigte Bedeutung widerspiegeln, die iranischen Manuskripten als Grundlage fast jeglicher wissenschaftlicher Besch&#xE4;ftigung mit iranischer Kulturgeschichte zukommt.&lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="ger">&#x201E;Das Handbuch erfu&#x308;llt somit seinen Zweck einer fundierten und breiten Einfu&#x308;hrung in die Iranistik. Dem Handbuch ist daher eine gro&#xDF;e Verbreitung zu wu&#x308;nschen, ist es doch Ausdruck des gro&#xDF;en und anhaltenden leidenschaftlichen Interesses auf deutscher Seite, den wissenschaftlichen Diskurs in der deutschen Iranistik zu einem wirkm&#xE4;chtigen Faktor fu&#x308;r die Wiederbelebung eines fruchtbareren wissenschaftlichen Austausches mit dem Iran zu machen und dadurch dazu beizutragen, den Geist der Freiheit nicht nur in die deutschiranischen Wissenschaftsbeziehungen, sondern in die iranische Hochschul- und Forschungslandschaft zu tragen. Hierfu&#x308;r gebu&#x308;hrt dem Herausgeber und den Autoren gleicherma&#xDF;en Dank.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von Oliver Ernst&lt;br/&gt;---------------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;AIs Nachschlagewerk unentbehrlich. erfahrt man u&#x308;ber rund 900 Seiten hinweg auch sehr viel u&#x308;ber die "eigene Kultur" und lernt mehr u&#x308;ber sich und seine Stellung im Wechsel der Zeiten. Nein . der Iran hat weit mehr zu bieten als Unterdr&#xFC;ckung und Leiden. Einen geistigen Kosmos eben.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von: Manfred Stanka&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Hachinger Tal, Dienstag, 27. august 2013, Nr. 197, S.31.&lt;br/&gt;---------------------------------------&lt;br/&gt;&#x201E;Die Realit&#xE4;t iranischsprachiger Gesellschaften und ihrer politischen, kulturellen und sonstigen Entwicklungen ist heutzutage nur einen Augenschlag von Europa entfernt,&#x201C; stellt Ludwig Paul in seiner Einleitung fest. Von dieser Einsicht gepr&#xE4;gt sind die insgesamt acht Abschnitte des Kompendiums. Verfasst wurden sie jeweils von verschiedenen Experten. So ist immer auch ein Wechsel der Perspektive m&#xF6;glich, der aber niemals das Ziel einer in sich geschlossenen Kultur- und Geistesgeschichte aus den Augen verliert. So wird gezeigt, dass das Gro&#xDF;reich der Achaimeniden, etwa unter Kyros, alles andere als kulturlos oder intolerant war &#x2013; es war nur anders. Neu ist das nicht, aber es muss immer wieder gesagt werden. Schon Alexander der Gro&#xDF;e wollte die griechische und persischasiatische Kultursph&#xE4;re verschmelzen. Das Resultat war der Hellenismus. Persischdualistisches Gedankengut l&#xE4;sst sich bis in die Evangelien verfolgen. Als Nachschlagewerk unentbehrlich, erf&#xE4;hrt man &#xFC;ber rund 900 Seiten hinweg auch sehr viel &#xFC;ber die &#x201E;eigene Kultur&#x201C; und lernt mehr &#xFC;ber sich und seine Stellung im Wechsel der Zeiten. Nein, der Iran hat weit mehr zu bieten als Unterdr&#xFC;ckung und Leiden. Einen geistigen Kosmos eben.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von Manfred Stanka&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: M&#xFC;nchener Merkur, Nr. 197, Dienstag 27. August 2013, S. 31.</Text>
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