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      <TitleText>Die Gebete Johanns von Neumarkt und die deutschsprachige Gebetbuchkultur des Sp&#xE4;tmittelalters</TitleText>
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      <Text language="ger">Johann von Neumarkt (ca. 1310&#x2013;1380) schuf ein Korpus von deutschsprachigen Gebeten, das anhand der handschriftlichen &#xDC;berlieferung rekonstruiert wird. Eine stilistische Untersuchung sowie detaillierte inhaltliche Interpretationen unter Ber&#xFC;cksichtigung des Quellenmaterials konturieren das sprachliche, theologische und fr&#xF6;mmigkeitsgeschichtliche Profil des Korpus, welches die volkssprachige Gebetbuchkultur des Sp&#xE4;tmittelalters vor allem im ober-, aber auch mitteldeutschen Sprachraum in besonderer Weise pr&#xE4;gte. &lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="ger">Kathrin Chlench-Priber, geb. 1974, studierte Deutsch, Mathematik und Deutsch als Fremdsprache an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universit&#xE4;t Bonn. In den Jahren 2000&#x2013;2006 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung f&#xFC;r Deutsche Sprache und &#xC4;ltere deutsche Literatur am Bonner Institut f&#xFC;r Germanistik t&#xE4;tig, wo sie 2007 promoviert wurde. Nach dem Referendariat als Lehrerin am Gymnasium ist sie seit 2008 in der Abteilung f&#xFC;r &#xC4;ltere deutsche Literatur am Institut f&#xFC;r Germanistik der Universit&#xE4;t Bern t&#xE4;tig, wo sie sich 2017 habilitierte. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der geistlichen Literatur, der volkssprachigen Wissensliteratur, der h&#xF6;fischen Epik, Handschriftenkunde und Editionsphilologie sowie der mittelhochdeutschen Grammatik.&lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="ger">Die handschriftliche &#xDC;berlieferung deutschsprachiger Gebetb&#xFC;cher des Sp&#xE4;tmittelalters setzt im 14. Jahrhundert ein. Etwa 40 Gebetb&#xFC;cher aus allen Teilen des deutschen Sprachraumes sind aus dieser Zeit &#xFC;berliefert, bevor ihre Anzahl im 15. Jahrhundert eminent zunimmt. Johann von Neumarkt (um 1310&#x2013;1380), Hofkanzler Karls IV. in Prag und Bischof von Leitomischel, sp&#xE4;ter Olm&#xFC;tz, wurde sowohl in der theologischen, historischen als auch germanistischen Forschung immer wieder als einer der Landmarks bezeichnet, der im Kontext des Prager Hofs die deutschsprachige Gebetbuchlandschaft nachhaltig gepr&#xE4;gt habe. Jedoch bestand trotz dieser allgemein akzeptierten Einsch&#xE4;tzung weder Einigkeit dar&#xFC;ber, welche Gebete und Gebetb&#xFC;cher Johann von Neumarkt zuzuschreiben sind, noch worin sein Einfluss auf die Gebetbuchkultur bestanden habe. &lt;br/&gt;Die Arbeit schlie&#xDF;t diese Forschungsl&#xFC;cke. Durch eine umf&#xE4;ngliche Sichtung der handschriftlichen &#xDC;berlieferung wurde in einem ersten Schritt das Gebetskorpus bestimmt, das im Sp&#xE4;tmittelalter unter dem Namen Johann von Neumarkt firmierte. Eine eingehende Untersuchung der Materialit&#xE4;t der &#xE4;ltesten &#xDC;berlieferungszeugen ergab, dass am Anfang der &#xDC;berlieferung ein Autorkorpus in Form von thematisch bestimmten Gebetsheftchen stand. Dieser nach dem Autorprinzip organisierte Gebetbuchtypus, der bislang noch nicht beschrieben wurde, ist in seiner Form mit &#xDC;berlieferungstypen der Lyrik- und Kleinepik vergleichbar und ordnet sich den Regeln des zeit&#xFC;blichen Literaturbetriebs ein. Im Gegensatz zur Literarizit&#xE4;t von Lyrik und Epik kommt der der Gebete jedoch eine an die Textsorte gebundene, spezifisch religi&#xF6;se Funktion zu, deren Eigenheiten sich aus theolinguistischer Perspektive beschreiben lassen. In diesem Zusammenhang spielen insbesondere die in den Gebeten gew&#xE4;hlte Sprache, ihre Verst&#xE4;ndlichkeit, aber auch ihre Stilistik und die Kommunikationssituation beim performativen Vollzug des Gebets eine besondere Rolle. Diese Aspekte, &#xFC;ber die Johann von Neumarkt bereits zum Teil reflektierte, bieten den Rahmen, um die Spezifika des Gebetsstils f&#xFC;r seine Gebets&#xFC;bersetzungen nach lateinischen Vorlagen oder freieren Gebets&#xFC;bertragungen herauszuarbeiten. Zudem werden die Gebete inhaltlich analysiert und unter fr&#xF6;mmigkeitsgeschichtlichen Aspekten kontextualisiert sowie in die Gebetbuchlandschaft des Sp&#xE4;tmittelalters eingeordnet.&lt;br/&gt;</Text>
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      <Text language="eng">Johann von Neumarkt (ca. 1310-1380) created a corpus of German-language prayers that is reconstructed on the basis of the manuscript tradition. A stylistic study as well as detailed interpretations of the contents, taking into account the source material, outline the linguistic, theological and piety-historical profile of the corpus, which shaped the vernacular prayer book culture of the late Middle Ages in a special way, above all in the Upper, but also in the Central German language area. </Text>
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      <Text language="ger">Die &#x201E;M&#xFC;nchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters&#x201C; (MTU) sind eine international  hochrenommierte Reihe der germanistischen Mittelalterforschung. Sie stellt ausgew&#xE4;hlte editorisch und methodisch-analytisch orientierte Arbeiten von Fachkollegen aus dem In- und Ausland f&#xFC;r die wissenschaftliche &#xD6;ffentlichkeit bereit. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Die Reihe versteht sich als Forum f&#xFC;r Publikationen zur Grundlagenforschung (Editionen, Untersuchungen zur &#xDC;berlieferungs- und Textgeschichte, Standardrepertorien aus den Bereichen der material philology) wie auch f&#xFC;r analytische Beitr&#xE4;ge zur aktuellen Methodendiskussion anhand exemplarischer Untersuchungen.&lt;br/&gt;</Text>
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