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    <ContributorStatement>Von Beat Brenk. Mit einem italienischsprachigen Beitrag von Fulvio Coletti</ContributorStatement>
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      <Text language="ger">Nachdem die Christliche Arch&#xE4;ologie jahrzehntelang ihr Interesse auf die Wechselbeziehung zwischen den gro&#xDF;en Kunstzentren und den Provinzen sowie auf die Bautypologie gelenkt hat, greift dieses Buch andere Ph&#xE4;nomene auf. Die Thematik umfa&#xDF;t die Christianisierung und Umnutzung von St&#xE4;dten, Bauparzellen, Geb&#xE4;udekomplexen, Landschaften, Gebirgen und W&#xFC;sten. Nicht die Verdr&#xE4;ngung des Heidentums durch das Christentum steht dabei im Vordergrund, sondern vielmehr die Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation und daraus folgend der R&#xFC;ckgang der Bev&#xF6;lkerungszahlen im dritten und vierten Jahrhundert, die eine Konzentration von Reichtum in privater Hand bewirkten. W&#xE4;hrend sich die christliche Kirchenarchitektur in den meisten St&#xE4;dten in die Stadtkulisse eingliederte, zeigten sich die durch Entv&#xF6;lkerung bewirkten Ver&#xE4;nderungen im Stadtbild durch Leerstand, Verfall, Abbruch und Umnutzung vieler Geb&#xE4;ude. Diese Entwicklung ver&#xE4;nderte die Optik antiker Stadtzentren, die Wiederverwendung bereits vorhandenener Baumaterialien setzte neue Akzente, aber auch die Topologie spielte eine wesentliche Rolle.&lt;br/&gt;Dieses Buch unternimmt den Versuch, die Topologie der Zeit zum Sprechen zu bringen und die &#x201E;Rhetorik&#x201C; der Bauten und Bauanordnungen aufzudecken. So forderte beispielsweise die Besiedelung von Ein&#xF6;den und W&#xFC;sten besondere, neue Baukonzepte und Leistungen. Auch Kl&#xF6;ster verk&#xFC;nden durch ihre Bauweise eine derartige &#x201E;Rhetorik&#x201C;, die in mehreren Fallstudien untersucht wird.&lt;br/&gt;Ein umfangreicher und vielseitiger Tafelteil erschlie&#xDF;t den Text und fordert den Leser auf, den christlichen Spuren von der Sp&#xE4;tantike bis ins fr&#xFC;he Mittelalter zu folgen. </Text>
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      <Text language="ger">Nachdem die Christliche Arch&#xE4;ologie jahrzehntelang ihr Interesse auf die Wechselbeziehung zwischen den gro&#xDF;en Kunstzentren und den Provinzen sowie die Bautypologie gerichtet hat, greift dieses Buch andere Ph&#xE4;nomene auf. Es umfasst die Christianisierung und Umnutzung von St&#xE4;dten, Landschaften, Gebirgen und W&#xFC;sten. Nicht die Verdr&#xE4;ngung des Heidentums durch das Christentum steht dabei im Vordergrund, sondern die Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation und der daraus folgende R&#xFC;ckgang der Bev&#xF6;lkerungszahlen im 3. und 4. Jahrhundert, die eine Konzentration von Reichtum in privater Hand bewirkten. W&#xE4;hrend sich die christliche Kirchenarchitektur in den meisten St&#xE4;dten in die Stadtkulisse integrierte, zeigten sich die durch Entv&#xF6;lkerung hervorgerufenen Ver&#xE4;nderungen durch Leerstand, Verfall, Abbruch und Umnutzung vieler Geb&#xE4;ude. &lt;br/&gt;Dieses Buch unternimmt den Versuch, die Topologie der Zeit zum Sprechen zu bringen und die &#x201E;Rhetorik&#x201C; der Bauten und Bauanordnungen aufzudecken. So forderte beispielsweise die Besiedelung von Ein&#xF6;den und W&#xFC;sten besondere, neue Baukonzepte und Leistungen. </Text>
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      <Text language="ger">&#x201E;Ein generelles Ergebnis der hier vorgelegten Studien ist es, dass &#xFC;bergreifende, nach einem bestimmten Muster geplante Vorgangsweisen bei der Adaption &#xE4;lterer Bauten kaum nachzuweisen sind, sondern in den verschiedenen Bereichen praxisorientierte Einzell&#xF6;sungen f&#xFC;r die jeweilige Situation gefunden wurden. Es  gab keinen &#x201E;Masterplan&#x201C;, nach dem eine Stadt, ein Tempel, ein Haus christanisiert worden w&#xE4;re. Als Medi&#xE4;vist darf man hoffen, dass dieses anregende Buch analoge Studien f&#xFC;r die hier nicht in Betracht gezogenen Provinzen, speziell Gallien, provozieren m&#xF6;ge und die vielf&#xE4;ltigem Bez&#xFC;ge ins fr&#xFC;he Mittelalter ausgebaut werden k&#xF6;nnen.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Mediaevistik. 19 (2006). S. 321-323.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-----------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;Das grundlegende Anliegen Brenks, ein "kontextuelles Sehen" anzustreben und das "Einzelne in seinem Lebenszusammenhang" (170) zu betrachten, ist jedoch ausgesprochen gewinnbringend und sollte in jedem Fall weiter verfolgt werden.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: sehepunkte 5 (2005), Nr. 11 [15.11.2005],&lt;br/&gt;www.sehepunkte.de/2005/11/8673.html&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-----------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;Durch seine andere, stark mentalit&#xE4;tsgeschichtlich orientierte Heransgehensweise veranla&#xDF;t, verweist Verf. auf Schw&#xE4;chen in der bisherigen Forschung. Das bezieht sich zum einen auf die meist ungen&#xFC;gende stratigraphische Befundaufnahmen bei Ausgrabungen und zum anderen auf die unzureichende Auswertung des vorhandenen Materials. An diesem Punkt geht Verf. mit einigen Forschern hart ins Gericht; mitunter beklagt er aber den Mangel auch nur allgemein.&lt;br/&gt;Sp&#xE4;testens an diesen Stellen tritt einem der Verf. engagiert entgegen, und man vermeint den Verve zu sp&#xFC;ren, mit dem das Buch geschrieben worden ist. Dieser Tatsache sind wahrscheinlich auch einige Inkonsequenzen z.B. in der Zitierweise, der Transkription oder der Orthographie geschuldet, die aber den Anspruch des Buches nicht schm&#xE4;lern, einen Entwurf f&#xFC;r eine neue Sicht auf die sp&#xE4;tantik-fr&#xFC;hchristliche Kunst darzustellen.&lt;br/&gt;Die weitere Forschung wird den Erfolg dieses Entwurfes erweisen m&#xFC;ssen.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Byzantinische Zeitschrift. 97 (2004) Heft 1. S. 194-196.</Text>
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      <Text language="ger">Diese Schriftenreihe widmet sich speziell den Forschungen zur Christlichen Arch&#xE4;ologie und Kunstgeschichte in sp&#xE4;tantiker und fr&#xFC;hchristlicher Zeit. Sie umfasst die gesamte Epoche der Sp&#xE4;tantike bis zum fr&#xFC;hen Mittelalter, im Bereich des byzantinischen Reiches auch dar&#xFC;ber hinaus.&lt;br/&gt;Die Reihe ist &#xFC;berkonfessionell und ohne Bindung an bestehende Institutionen, arbeitet jedoch mit der &#x201E;Arbeitsgemeinschaft Christliche Arch&#xE4;ologie zur Erforschung sp&#xE4;tantiker, fr&#xFC;hmittelalterlicher und byzantinischer Kultur&#x201C; zusammen. Sie konzentriert sich vor allem auf die Kunstdenkm&#xE4;ler und versteht sich daher nicht als Konkurrenz, sondern als Erg&#xE4;nzung zu schon bestehenden Reihen, die in der Regel nicht nur die materielle Hinterlassenschaft der alten Kirche, sondern stets auch literarische, theologische und philologische Themen behandeln. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Einer klareren Zuordnung und einer gr&#xF6;&#xDF;eren Bandbreite der verschiedenen Disziplinen wegen wurden zwei Unterreihen eingerichtet: &lt;br/&gt;Die Reihe A &#x201E;Grundlagen und Monumente&#x201C; setzt sich schwerpunktm&#xE4;&#xDF;ig mit einzelnen Denkm&#xE4;lern bzw. Denkmalgruppen im Sinne einer korpusartigen Erfassung der  Denkm&#xE4;ler auseinander.&lt;br/&gt;In der Reihe B &#x201E;Studien und Perspektiven&#x201C; werden einerseits Vortr&#xE4;ge der Tagungen der &#x201E;Arbeitsgemeinschaft Christliche Arch&#xE4;ologie&#x201C; publiziert, andererseits bietet sie ein Forum f&#xFC;r Untersuchungen zu den verschiedensten Fragen aus dem Gebiet der sp&#xE4;tantiken/byzantinischen Arch&#xE4;ologie und Kunstgeschichte.</Text>
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