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      <Text language="ger">Die antike Metropole Knidos geh&#xF6;rte in Hellenismus und Kaiserzeit zu den bedeutendsten Herstellungszentren feinen Tafelgeschirrs im &#xF6;stlichen Mittelmeerraum. Bislang war die knidische Keramik jedoch nur teilweise bekannt. Mit Hilfe von ca. 2.000 Fundst&#xFC;cken zeigt dieser Band das gesamte Spektrum der in Knidos produzierten Feinkeramik auf - sowohl undekorierte Massenware als auch bemaltes oder reliefverziertes Luxusgeschirr. Ausgew&#xE4;hlte Fundkomplexe bilden die Basis f&#xFC;r eine umfassende Chronologie und Typologie der knidischen Feinkeramik. Mehr als 90 lokale Gef&#xE4;&#xDF;typen werden detailliert besprochen, die dekorierten Waren und ihrer Zierelemente ausf&#xFC;hrlich charakterisiert. Die Arbeit beleuchtet ferner die langzeitliche Entwicklung der lokalen Produktion und zeigt die Ursachen f&#xFC;r Ver&#xE4;nderungen des Repertoires auf. Die Beziehungen zu anderen Produktionszentren und das Verh&#xE4;ltnis zwischen lokaler und importierter Keramik sind dabei von besonderem Interesse.</Text>
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      <Text language="eng">During the time of Hellenism and of the Empire, the ancient city of Knidos was one of the most important manufacturing centers of fine tableware in the eastern Mediterranean. To date, Cnidian ceramics have only been partially researched. With the help of around 2,000 artefacts, this volume shows the full range of fine ceramics produced in Knidos, including both undecorated mass-produced and painted or relief-decorated luxury tableware. Selected findings form the basis for a comprehensive chronology and typology of fine Cnidian ceramics. More than 90 local vessel types are discussed in detail and the decorated goods and their decorative elements characterized. The work also highlights the long-time evolution of local production and points to the causes of changes in the repertoire. Relations with other centers of production and the  relationship between local and imported pottery are of particular interest.</Text>
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      <Text language="ger">Die antike Hafenstadt Knidos war in Hellenismus und Kaiserzeit eines der bedeutendsten Produktionszentren f&#xFC;r feines Tafelgeschirr im &#xF6;stlichen Mittelmeerraum, dessen Repertoire bislang jedoch nur ausschnitthaft bekannt war. Der vorliegende Band er&#xF6;ffnet nun anhand von rund 2000 ausgesuchten Gef&#xE4;&#xDF;en und Fragmenten einen umfassenden und detaillierten &#xDC;berblick &#xFC;ber das facettenreiche Spektrum des knidischen Ateliers und erf&#xFC;llt damit ein gro&#xDF;es Desiderat der Forschung. Die Autorin entwickelt auf der Basis repr&#xE4;sentativer Fundkomplexe eine ausf&#xFC;hrliche Chronotypologie der in Knidos hergestellten Feinkeramik, die schmuckloses Alltagsgeschirr ebenso beinhaltet wie dekorierte Luxusware. Die Gef&#xE4;&#xDF;typen aller Gattungen werden dabei gleicherma&#xDF;en einer differenzierten Analyse unterzogen, wobei besonders Aspekte der Formengenese von zentralem Interesse sind; so geht die Autorin sowohl dem Ursprung der vorhandenen Gef&#xE4;&#xDF;typen, als auch ihrer Entwicklung und deren Ursachen auf den Grund. An den dabei entwickelten, ausf&#xFC;hrlichen Typenkatalog der lokalen Feinware schlie&#xDF;t eine ebenso gr&#xFC;ndliche Untersuchung der vielf&#xE4;ltigen Dekorationen an. Das lokale Spektrum umfa&#xDF;t bemalte Keramik im sog. &#x201E;Westabhangstil&#x201C; ebenso wie teilweise oder komplett mit plastischem Dekor geschm&#xFC;ckte Gef&#xE4;&#xDF;e unterschiedlicher Gattungen und Technik, au&#xDF;erdem gestempelte und mit Barbotine oder Sandbewurf verzierte Ware. Das au&#xDF;ergew&#xF6;hnliche Motivspektrum aber auch die Dekorationssysteme des Gef&#xE4;&#xDF;schmucks werden gr&#xFC;ndlich beschrieben und studiert, wobei die Verfasserin k&#xFC;nstlerische wie auch ikonographische Eigenheiten der knidischen Werkstatt herausarbeitet. Deutlich werden aber auch die typologischen und stilistischen Einfl&#xFC;sse anderer bedeutender Produktionsst&#xE4;tten wie etwa Pergamon, Ephesos und Athen aufgezeigt und das Rezeptionsverhalten der knidischen T&#xF6;pfer untersucht. Nicht unber&#xFC;cksichtigt bleibt hierbei auch die nach Knidos importierte Keramik, deren Herkunft und Zeitstellung ausgiebig diskutiert wird. Die Keramik-Importe, aber auch die sorgf&#xE4;ltig recherchierten Exporte knidischer Tongef&#xE4;&#xDF;e erlauben es dar&#xFC;ber hinaus, die Handelsbeziehungen der Stadt und deren Ver&#xE4;nderungen &#xFC;ber einen ausgesprochen langen Zeitraum zu verfolgen. In einem abschlie&#xDF;enden Kapitel werden schlie&#xDF;lich diese verschiedenen Komponenten innerhalb der knidischen Fundgesellschaften in ihrem Verh&#xE4;ltnis zueinander analysiert und hinsichtlich sozio-&#xF6;konomischer Fragestellungen ausgewertet. &lt;br/&gt;Das hier von der Autorin auf der Basis zahlreicher Detailstudien gezeichnete Gesamtbild einer Keramikproduktion und ihrer Entwicklung, die &#xFC;ber einen Zeitraum von fast 400 Jahren und bewusst &#xFC;ber Epochengrenzen hinweg beobachtet wird, liegt in vergleichbarer Form bislang f&#xFC;r kein anderes Zentrum der mediterranen Welt vor. Der Band, der nicht zuletzt auch mit seinem interpretativen Teil neue methodische Pfade zur wissenschaftlichen Auswertung hellenistischer und kaiserzeitlicher Keramik beschreitet, d&#xFC;rfte dadurch von wegweisender Bedeutung f&#xFC;r die weitere Forschung auf diesem bislang vernachl&#xE4;ssigten Gebiet sein.</Text>
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      <Text language="ger">&#x201C;Cet ouvrage sur la c&#xE9;ramique fine de Cnide fait un point, n&#xE9;cessaire, sur les productions de la cit&#xE9; de Cnide entre le milieu de l&#x2019;&#xE9;poque hell&#xE9;nistique et la premi&#xE8;re moiti&#xE9; de la p&#xE9;riode imp&#xE9;riale. En effet, nous savons depuis longtemps que Cnide fut un important centre produeteur de c&#xE9;ramiques dans la deuxic&#xE8;me moiti&#xE9; de l&#x2019;&#xE9;poque hell&#xE9;nistique et le d&#xE9;but de l'Empire. (...)&lt;br/&gt;L&#x2019;&#xE9;tude est extr&#xEA;mement compl&#xE8;te et vient combler un vide sur la production de c&#xE9;ramique fine dans le sud-ouest anatolien avec une vraie d&#xE9;marche c&#xE9;ramologique, bien qu&#x2019;il faille regretter l&#x2019;absence d&#x2019;analyses p&#xE9;trographiques ou physieo-chimiques qui, espe&#xE9;ons-le, feront l&#x2019;objet d&#x2019;un article ult&#xE9;rieur. P. K&#xF6;gler ouvre la voie `&#xE0; d&#x2019;autres publications en pr&#xE9;paration, notamment celle sur les c&#xE9;ramiques de Pri&#xE8;ne par N. Fenn, maintes fois cit&#xE9; tout au long de cet ouvrage.&#x201D;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;C&#xE9;cile Rocheron&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Revue des Etudes Anciennes. 113 (2011) 2. S. 728-731.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-----------------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;Der Tafelteil besteht aus den von der Autorin zum Zweck der Publikation angefertigten Zeichnungen, die alle von ausgesprochen guter Qualit&#xE4;t sind und einem Bildteil (...).&lt;br/&gt;Die Publikation von P. K&#xF6;gler ist (...) ein guter und ausgesprochen umfangreicher Beitrag zur knidischen Keramik, der auch k&#xFC;nftig als Grundlagenforschung gilt und in vielen wichtigen Details Ma&#xDF;st&#xE4;be setzt f&#xFC;r weitere Untersuchungen.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Maria Deoudi&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Thetis. 19 (2012). S. 258-259.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-----------------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201C;The book is, nonetheless, a monumental achievement. It succeeds admirably in its ambition to make the Hellenistic and earlier Roman ceramic production of Knidos known to the scholarly public. The presentation of widely exported forms like the Knidian cup will be an invaluable tool for archaeologists working all around the Mediterranean; local chronologies will provide crucial support for continuing excavation on the site itself; and K&#xF6;gler&#x2019;s wide-ranging discussions of the pottery as evidence for the Knidian economy help to flesh out the history and realities of the city. In addition to performing the good deed of rescuing from oblivion a body of material that was abandoned by its excavator, the Author has achieved all of the goals she had set for herself: to lay out the full spectrum of Knidian fine-ware production, to identify its characteristics, and to chart its development and the reasons behind it &#x2013; in short, to establish the fundamentals of this important eastern ceramic industry. This volume will join other classic publications as a basic tool for the study of Hellenistic and Roman ceramics.&#x201D;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Susan I. Rotroffa&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Bonner Jahrb&#xFC;cher. 210/211 (2010/2011). S. 624-627.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-----------------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201C;L&#x2019;ouvrage, constitu&#xE9; d&#x2019;un &#xE9;pais volume de texte et d&#x2019;un volume d&#x2019;illustrations, r&#xE9;sulte d&#x2019;un projet de recherches de l&#x2019;Universit&#xE9; de Francfort visant &#xE0; publier le mat&#xE9;riel exhum&#xE9; par les fouilles am&#xE9;ricaines &#xE0; Cnide des ann&#xE9;es 60 et 70 du XXe si&#xE8;cle. La c&#xE9;ramique de Cnide n&#x2019;ayant fait l&#x2019;objet jusque-l&#xE0; que de publications sporadiques ou limit&#xE9;es &#xE0; certaines cat&#xE9;gories de mat&#xE9;riel, cet ouvrage constituera sans doute un volume de r&#xE9;f&#xE9;rence pour la production cnidienne hell&#xE9;nistique et d&#x2019;&#xE9;poque romaine. L&#x2019;&#xE9;tendue chronologique de la c&#xE9;ramique &#xE9;tudi&#xE9;e (fin IIIe s. av. J.-C. &#x2013; milieu IIe s. ap. J.-C.) correspond au mat&#xE9;riel &#xE0; disposition, dont l&#x2019;origine est inconnue ou difficile &#xE0; reconstituer et dont seulement neuf ensembles ferm&#xE9;s ont pu &#xEA;tre retenus pour l&#x2019;&#xE9;tude chronologique.&lt;br/&gt;Quelques groupes ont fait l&#x2019;objet d&#x2019;&#xE9;tudes s&#xE9;par&#xE9;es (c&#xE9;ramique &#xE0; reliefs appliqu&#xE9;s d&#x2019;&#xE9;poque imp&#xE9;riale, dite du groupe des Oenophores, unguentaria et lampes), tandis qu&#x2019;il a fallu renoncer &#xE0; l&#x2019;&#xE9;tude exhaustive d&#x2019;autres types, pour cause de difficult&#xE9; d&#x2019;acc&#xE8;s (c&#xE9;ramique &#xE0; d&#xE9;cor moul&#xE9; et &#xE0; fond blanc). La plus grande partie de la c&#xE9;ramique pr&#xE9;sent&#xE9;e (2002 pi&#xE8;ces) consiste en c&#xE9;ramique fine non d&#xE9;cor&#xE9;e, r&#xE9;partie en 38 formes et 90 types c&#xE9;ramiques, dont l&#x2019;&#xE9;volution (apparition, adaptation, disparition) est &#xE9;tudi&#xE9;e &#xE0; travers toute l&#x2019;&#xE9;tendue chronologique prise en compte. Un autre groupe important est form&#xE9; par la c&#xE9;ramique d&#xE9;cor&#xE9;e (West slope, c&#xE9;ramique estampill&#xE9;e, &#xE0; reliefs appliqu&#xE9;s,&lt;br/&gt;etc.).&lt;br/&gt;L&#x2019;auteure a pu &#xE9;tablir quatre phases chronologiques pour la production c&#xE9;ramique cnidienne. Elle a &#xE9;galement &#xE9;tudi&#xE9; la c&#xE9;ramique !ne import&#xE9;e et export&#xE9;e, afin d&#x2019;&#xE9;tablir un cadre &#xE9;conomique plus pr&#xE9;cis pour la production c&#xE9;ramique locale. Malheureusement, le manque de donn&#xE9;es sur Cnide &#xE0; cette &#xE9;poque limite l&#x2019;exercice de contextualisation historique et &#xE9;conomique, m&#xEA;me si la vivacit&#xE9; des exportations cnidiennes montre que la cit&#xE9; est loin d&#x2019;&#xEA;tre en crise &#xE0; l&#x2019;&#xE9;poque hell&#xE9;nistique. Une &#xE9;tude dont l&#x2019;int&#xE9;r&#xEA;t et l&#x2019;utilit&#xE9; ne sont donc pas &#xE0; d&#xE9;montrer, gr&#xE2;ce &#xE9;galement &#xE0; son appareil illustratif, mais pour laquelle on regrettera, outre les quelques coquilles parsemant le texte, le parti pris m&#xE9;thodologique de pr&#xE9;senter la c&#xE9;ramique non d&#xE9;cor&#xE9;e par types de formes et la c&#xE9;ramique d&#xE9;cor&#xE9;e par type de d&#xE9;cor (justifi&#xE9; par l&#x2019;auteure par le caract&#xE8;re vari&#xE9; et diff&#xE9;rent des formes d&#xE9;cor&#xE9;es), cr&#xE9;ant ainsi une dichotomie non n&#xE9;gligeable dans l&#x2019;&#xE9;tude.&#x201D; &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Patrizia Birchler Emery&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Museum Helveticum. 69 (2012) 1. S. 116.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;-----------------------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;Trotz dieser ung&#xFC;nstigen Umst&#xE4;nde widmete das arch&#xE4;ologische Institut der Universit&#xE4;t zu Frankfurt auf Einladung des damaligen Grabungsleiters in den Jahren 1992-1996 der Bearbeitung der Keramikfunde aus den Altgrabungen ein Forschungsprojekt, in dem das Fundmaterial geordnet, dokumentiert und in sinnvollen Teilbereichen zur Publikation vorbereitet wurde. Die damit einhergehende wissenschaftliche Bearbeitung ausgesuchten Materials f&#xFC;hrte bereits zu einer Reihe von Ver&#xF6;ffentlichungen in Form von Aufs&#xE4;tzen und Monographien, wobei das Buch von K.[&#xF6;gler] die umfangreichste Arbeit unter mehreren Ver&#xF6;ffentlichungen darstellt. Die Forschungen des Frankfurter Teams sind auch in Ermangelung einer ausreichenden Grabungsdokumentation als wichtiger Gewinn f&#xFC;r die Keramikforschung zu betrachten. K. hat nicht nur eine eigenst&#xE4;ndige knidische Produktion mehrerer Keramikgattungen herausgearbeitet,&lt;br/&gt;sondern damit auch die Keramik eines Zeitraums untersucht, der in der Forschung lange Zeit nur wenig Beachtung gefunden hat, obgleich diese Keramik an nahezu jedem Fundplatz des &#xF6;stlichen Mittelmeerraums in gro&#xDF;en Mengen zu Tage tritt. Noch dazu muss betont werden, dass durch diese Arbeit ein Fundmaterial &#x201E;gerettet&#x201C; wurde, das ansonsten unter schlechten Lagerbedingungen in verschiedenen Depots in Vergessenheit geraten w&#xE4;re.&lt;br/&gt;Der Schriftlegung vorausgehen musste eine ausreichende Fundbearbeitung. So konzentrierte sich K. zun&#xE4;chst auf die feinkeramischen Bestandteile ausgew&#xE4;hlter Fundkomplexe, die vollst&#xE4;ndig erfasst werden konnten. Zur Komplettierung der Typenreihen und zur Abrundung der Darstellung bestimmter, meist dekorierter Keramikgattungen hat sie au&#xDF;erdem Fundst&#xFC;cke aufgenommen, die aus unbekannten, nicht mehr rekonstruierbaren oder durchmischten Kontexten stammen. Auf diese Weise wurden etwa 3500-4000 Gef&#xE4;&#xDF;e und Fragmente photographisch und/oder zeichnerisch erfasst und der Bearbeitung zugef&#xFC;hrt; von diesen wurden schlie&#xDF;lich 2006 St&#xFC;cke f&#xFC;r die vorliegende Publikation ausgew&#xE4;hlt.&lt;br/&gt;Das zentrale Anliegen von K. ist es, auf der Basis des zur Verf&#xFC;gung stehenden Materials aus Knidos das feinkeramische Spektrum dieses bedeutenden antiken Produktionszentrums in seiner ganzen Vielfalt vorzulegen, die Eigenheiten der knidischen Produktion herauszuarbeiten und deren Entwicklung &#xFC;ber einen l&#xE4;ngeren Zeitraum und damit epochen&#xFC;bergreifend zu verfolgen. Dies beinhaltet einerseits die Analyse der verschiedenen keramischen Gattungen des lokalen Repertoires als selbst&#xE4;ndige Gruppen mit spezifischen Charakteristika, die sich jeweils in stilistischen, motivischen oder typologischen Eigenheiten ausdr&#xFC;cken. Andererseits umfasst dies die Betrachtung der einzelnen Komponenten in ihrem Verh&#xE4;ltnis zueinander und zur Gesamtproduktion. Die m&#xF6;glichst vollst&#xE4;ndige Darstellung der einzelnen Keramikgattungen und des Typenspektrums ist in dieser Hinsicht ebenso erforderlich wie&lt;br/&gt;die Dokumentation der Fundvergesellschaftung, die in ihrer Zusammensetzung f&#xFC;r die jeweiligen Epochen bzw. Entwicklungsabschnitte in Knidos charakteristisch ist.&lt;br/&gt;(...) Trotz der am Anfang geschilderten ung&#xFC;nstigen Voraussetzungen hat Patricia K&#xF6;gler ein hochinteressantes, hochgelehrtes und leserfreundliches Buch vorgelegt. Das von ihr ausgew&#xE4;hlte Fundmaterial wird methodisch transparent zusammengestellt, so dass der Leser &#xFC;ber die einzelnen Probleme informiert wird. Wir verdanken der Autorin also in erster Linie eine gelungene und grundlegende Untersuchung, die die Keramikforschung dieser Epoche nachhaltig bereichert.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;G&#xFC;ler Ates&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: G&#xF6;ttinger Forum f&#xFC;r Altertumswissenschaft 14 (2011). S. 1125-1131.&lt;br/&gt;http://gfa.gbv.de/dr,gfa,014,2011,r,18.pdf&lt;br/&gt;(19. M&#xE4;rz 2012)&lt;br/&gt;</Text>
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