<?xml version="1.0"?>
<ONIXMessage release="2.1">
  <Header>
    <FromCompany>Reichert Verlag</FromCompany>
    <SentDate>202511112347</SentDate>
  </Header>
  <Product>
    <RecordReference>978-3-95490-736-6</RecordReference>
    <NotificationType>03</NotificationType>
    <RecordSourceType>01</RecordSourceType>
    <RecordSourceIdentifierType>04</RecordSourceIdentifierType>
    <RecordSourceIdentifier>15275</RecordSourceIdentifier>
    <RecordSourceName>B&#xF6;rsenverein Verkehrsnummer</RecordSourceName>
    <EAN13>9783954907366</EAN13>
    <ProductIdentifier>
      <ProductIDType>01</ProductIDType>
      <IDTypeName>Reichert LGNR</IDTypeName>
      <IDValue>3736</IDValue>
    </ProductIdentifier>
    <ProductIdentifier>
      <ProductIDType>15</ProductIDType>
      <IDValue>9783954907366</IDValue>
    </ProductIdentifier>
    <ProductForm>DG</ProductForm>
    <EpubType>002</EpubType>
    <EpubTypeNote>00</EpubTypeNote>
    <Series>
      <SeriesIdentifier>
        <SeriesIDType>01</SeriesIDType>
        <IDValue>MTU</IDValue>
      </SeriesIdentifier>
      <TitleOfSeries>M&#xFC;nchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters</TitleOfSeries>
      <NumberWithinSeries>147</NumberWithinSeries>
    </Series>
    <Title>
      <TitleType>01</TitleType>
      <TitleText>Exkurse im h&#xF6;fischen Roman</TitleText>
    </Title>
    <Website>
      <WebsiteRole>02</WebsiteRole>
      <WebsiteLink>https://reichert-verlag.de/9783954907366_exkurse_im_hoefischen_roman-detail</WebsiteLink>
    </Website>
    <Contributor>
      <SequenceNumber>1</SequenceNumber>
      <ContributorRole>A01</ContributorRole>
      <PersonName>Sandra Linden</PersonName>
      <PersonNameInverted>Linden, Sandra</PersonNameInverted>
      <NamesBeforeKey>Sandra</NamesBeforeKey>
      <KeyNames>Linden</KeyNames>
      <PersonNameIdentifier>
        <PersonNameIDType>16</PersonNameIDType>
        <IDValue>000000004213418X</IDValue>
      </PersonNameIdentifier>
      <PersonNameIdentifier>
        <PersonNameIDType>25</PersonNameIDType>
        <IDValue>128889519</IDValue>
      </PersonNameIdentifier>
    </Contributor>
    <Language>
      <LanguageRole>01</LanguageRole>
      <LanguageCode>ger</LanguageCode>
    </Language>
    <NumberOfPages>632</NumberOfPages>
    <MainSubject>
      <MainSubjectSchemeIdentifier>26</MainSubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>2.0</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>9563</SubjectCode>
    </MainSubject>
    <MainSubject>
      <MainSubjectSchemeIdentifier>93</MainSubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>1.1</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>JBCC</SubjectCode>
    </MainSubject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>93</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>1.1</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>NHDJ</SubjectCode>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>93</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>1.1</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>DSB</SubjectCode>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>93</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>1.1</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>DCA</SubjectCode>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>93</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>1.1</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>DBS</SubjectCode>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>23</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectHeadingText>Germanistik/Mittelalter</SubjectHeadingText>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>20</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectHeadingText>Mittelalter</SubjectHeadingText>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>20</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectHeadingText>Literatur</SubjectHeadingText>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>20</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectHeadingText>h&#xF6;fischer Roman</SubjectHeadingText>
    </Subject>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>02</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">Nimmt man den Begriff Exkurs w&#xF6;rtlich, so handelt es sich um ein Abweichen vom regul&#xE4;ren Gang der Erz&#xE4;hlung, und tats&#xE4;chlich ist der Exkurs zentral durch seine Differenzqualit&#xE4;t bestimmt: Er setzt im h&#xF6;fischen Roman die Ordnung des Erz&#xE4;hlens aus und l&#xE4;sst den Erz&#xE4;hler eine alternative Sprechhaltung annehmen, in der er sich mit verschiedenen Themen meist direkt an sein Publikum wendet. Im Laufe der Gattungsgeschichte des h&#xF6;fischen Romans pr&#xE4;gen sich inhaltliche Konventionen und Stilmerkmale des Exkurses aus, die die vorliegende Studie &#xFC;ber exemplarische Analysen von den Romanen Hartmanns von Aue bis zu Minne- und Aventiureromanen um 1300 herauspr&#xE4;pariert und zu einer Poetik des Exkurses verdichtet. Es zeigt sich, dass der Exkurs in einem artistisch kompetenten h&#xF6;fischen Erz&#xE4;hlen ein zentrales Register darstellt, das den Roman zur Reflexion hin &#xF6;ffnet. Die Studie richtet sich zun&#xE4;chst an ein medi&#xE4;vistisches Fachpublikum, bedient aber auch ein breiteres Interesse an der Entwicklung des volkssprachigen Romans und seiner Erz&#xE4;hlerfigur.  &lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>01</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">Ein Exkurs ist, wenn man den Begriff w&#xF6;rtlich nimmt, eine Abschweifung, ein Abweichen vom regul&#xE4;ren Cursus der Erz&#xE4;hlung. Im Exkurs nimmt der Erz&#xE4;hler eine alternative Sprechhaltung an, in der er &#x2013; meist in direkter Ansprache an sein Publikum &#x2013; &#xFC;ber Themen reflektiert, die von der Erz&#xE4;hlung angeregt werden. Als eine generische Transgression, als ein &#xDC;berschreiten des romanhaften Erz&#xE4;hlens hin zur alternativen Aussageform der Reflexion ist der Exkurs in jedem &#x2013; auch au&#xDF;erliterarischen &#x2013; narrativen Sprechen mit einer ausgewiesenen Erz&#xE4;hlerposition angelegt. Im volkssprachigen Roman des Mittelalters ist der Exkurs seit seiner anf&#xE4;nglichen Verwendung bei Chr&#xE9;tien de Troyes ein zentrales Mittel der erz&#xE4;hlerischen Gestaltung und tr&#xE4;gt als Transgression des Narrativen in die Reflexion elementar zur literarischen Sinnbildung bei. Im Modus des Wiedererz&#xE4;hlens wird der Exkurs zun&#xE4;chst als regelpoetisches Verfahren einer dilatatio materiae der franz&#xF6;sischen Vorlage eingesetzt, entwickelt sich aber schnell zu einer elaborierten Darstellungsform. Vor allem im deutschsprachigen Raum wird der Exkurs seit Hartmann von Aue zu einer literarische Mode, die von den hochh&#xF6;fischen Autoren um 1200 anregungsreich fortgeschrieben wird und sich um 1300 schlie&#xDF;lich einem experimentierenden Umgang &#xF6;ffnet, als die Gattung des h&#xF6;fischen Versromans mit den Minne- und Aventiureromanen noch einmal aufbl&#xFC;ht, um dann zu enden. W&#xE4;hrend die Forschung die Exkurse bislang ausschlie&#xDF;lich in Einzelwerkinterpretationen analysiert hat, nimmt diese Studie in einer Typologie der Exkurse eine das Einzelwerk &#xFC;bersteigende Perspektive ein. Sie weist den Exkurs in der Zusammenschau mehrerer Romane, die &#xFC;ber drei Zeitschnitte organisiert sind, als eigenes literarisches Register aus und versucht, ihn in seinem Funktionieren und seiner diskursiven Qualit&#xE4;t herauszustellen. &lt;br/&gt;Die Exkurse etablieren als Inseln der Reflexion ein vertieftes Nachdenken &#xFC;ber die erz&#xE4;hlte Handlung und werden gezielt als Modus eines reflektierenden Sprechens, als ein spezifischer Habitus des Erz&#xE4;hlers eingesetzt. Im Laufe der Gattungsgeschichte des h&#xF6;fischen Romans pr&#xE4;gen sich inhaltliche Konventionen und Stilmerkmale des Exkurses aus, die die vorliegende Studie exemplarisch analysiert und zu einer Poetik des Exkurses im h&#xF6;fischen Roman verdichtet. Es zeigt sich, dass der Exkurs in einem artistisch kompetenten h&#xF6;fischen Erz&#xE4;hlen ein zentrales Register darstellt, das eine eigene literarische Tradition entwickelt und den h&#xF6;fischen Roman zur Reflexion &#xF6;ffnet.&lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>02</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">Exkurse setzen im mittelalterlichen h&#xF6;fischen Roman die Ordnung des Erz&#xE4;hlens aus, indem der Erz&#xE4;hler eine alternative Sprechhaltung annimmt und sich meist direkt an sein Publikum wendet. Im Laufe der Gattungsgeschichte pr&#xE4;gen sich inhaltliche Konventionen und Stilmerkmale des Exkurses aus, die die Studie &#xFC;ber exemplarische Analysen von den Romanen Hartmanns von Aue bis zu Minne- und Aventiureromanen um 1300 analysiert und zu einer Poetik des Exkurses verdichtet. Es zeigt sich, dass der Exkurs in einem artistisch kompetenten h&#xF6;fischen Erz&#xE4;hlen ein zentrales Darstellungsmittel ist. &lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>13</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">Sandra Linden&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Werdegang: Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Aachen, K&#xF6;ln und T&#xFC;bingen, Promotion in T&#xFC;bingen 2004, Habilitation in T&#xFC;bingen 2015 &lt;br/&gt;derzeitige T&#xE4;tigkeit: akademische R&#xE4;tin am Deutschen Seminar der Universit&#xE4;t T&#xFC;bingen&lt;br/&gt;Forschungsschwerpunkte: Literatur des Hochmittelalters, Narratologie, Kommunikationstheorie, h&#xF6;fischer Roman, Personifikationen, Versnovellistik, Frauenmystik&lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>02</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="eng">If one takes the term digression literally, it is a deviation from the regular course of the narrative, and in fact the digression is centrally determined by its quality of difference: In the courtly novel, it suspends the order of narration and allows the narrator to adopt an alternative speech posture, in which he usually addresses his audience directly with various topics. The study is initially aimed at a specialist medievalist audience, but also serves a broader interest in the development of the vernacular novel and its narrator figure.</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>08</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">&#x201E;Sandra Lindens au&#xDF;erordentlich umfangreiche, mehr als 600 Seiten umfassende Habilitationsschrift ist das Ergebnis langer und sorgf&#xE4;ltiger Arbeit, und diese Sorgfalt und M&#xFC;he merkt man dem Buch in sehr positivem Sinne deutlich an. Der Band ist in zwei Teile untergliedert: am Anfang stehen umfangreiche &#xDC;berlegungen zum Exkurs aus theoretischer Perspektive, angeschlossen wird ein Analyseteil, der auf fast 500 Seiten nicht weniger als sechs Romane und ihre Exkurse abhandelt. (...) Insgesamt bietet Sandra Lindens Habilitationsschrift eine ausgewogene, umsichtige Analyse der Exkurse im mittelhochdeutschen Roman. Das Buch offeriert wichtige neue Deutungsans&#xE4;tze, die narratologisch, rezeptions&#xE4;sthetisch, wissensgeschichtlich und mit Blick auf die Emotionstheorie weiter fruchtbar gemacht werden k&#xF6;nnen. Das macht die Arbeit zu einer wichtigen Grundlage zuk&#xFC;nftiger Forschung: Wer auf der H&#xF6;he der Zeit, der Methodologie und der medi&#xE4;vistischen Kenntnis &#xFC;ber den Exkurs im Roman handeln will, kommt an Lindens Arbeit als Standardwerk nicht vorbei.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von Stefan Seeber&lt;br/&gt;In: https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=24635</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>35</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">Die &#x201E;M&#xFC;nchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters&#x201C; (MTU) sind eine international  hochrenommierte Reihe der germanistischen Mittelalterforschung. Sie stellt ausgew&#xE4;hlte editorisch und methodisch-analytisch orientierte Arbeiten von Fachkollegen aus dem In- und Ausland f&#xFC;r die wissenschaftliche &#xD6;ffentlichkeit bereit. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Die Reihe versteht sich als Forum f&#xFC;r Publikationen zur Grundlagenforschung (Editionen, Untersuchungen zur &#xDC;berlieferungs- und Textgeschichte, Standardrepertorien aus den Bereichen der material philology) wie auch f&#xFC;r analytische Beitr&#xE4;ge zur aktuellen Methodendiskussion anhand exemplarischer Untersuchungen.&lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>99</TextTypeCode>
      <Text>DE</Text>
    </OtherText>
    <ProductWebsite>
      <WebsiteRole>31</WebsiteRole>
      <ProductWebsiteLink>https://medialibrary.reichert-verlag.de/de/file/9783954907366_ebook.pdf</ProductWebsiteLink>
    </ProductWebsite>
    <Publisher>
      <PublishingRole>01</PublishingRole>
      <NameCodeType>04</NameCodeType>
      <NameCodeValue>15275</NameCodeValue>
      <PublisherName>Dr. Ludwig Reichert Verlag</PublisherName>
      <Website>
        <WebsiteLink>http://reichert-verlag.de</WebsiteLink>
      </Website>
    </Publisher>
    <CityOfPublication>Wiesbaden</CityOfPublication>
    <CountryOfPublication>DE</CountryOfPublication>
    <PublishingStatus>04</PublishingStatus>
    <PublicationDate>20200909</PublicationDate>
    <YearFirstPublished>2017</YearFirstPublished>
    <RelatedProduct>
      <RelationCode>13</RelationCode>
      <ProductIdentifier>
        <ProductIDType>15</ProductIDType>
        <IDValue>978-3-95490-233-0</IDValue>
      </ProductIdentifier>
    </RelatedProduct>
    <SupplyDetail>
      <SupplierIdentifier>
        <SupplierIDType>04</SupplierIDType>
        <IDValue>15275</IDValue>
      </SupplierIdentifier>
      <SupplierName>Dr. Ludwig Reichert Verlag</SupplierName>
      <TelephoneNumber>+49 (0)611 9465911</TelephoneNumber>
      <FaxNumber>+49 (0)611 468613</FaxNumber>
      <EmailAddress>info@reichert-verlag.de</EmailAddress>
      <Website>
        <WebsiteRole>01</WebsiteRole>
        <WebsiteLink>http://reichert-verlag.de</WebsiteLink>
      </Website>
      <SupplierRole>01</SupplierRole>
      <AvailabilityCode>IP</AvailabilityCode>
      <DateFormat>00</DateFormat>
      <ExpectedShipDate>20200909</ExpectedShipDate>
      <Price>
        <PriceTypeCode>02</PriceTypeCode>
        <PriceStatus>02</PriceStatus>
        <PriceAmount>119</PriceAmount>
        <CurrencyCode>EUR</CurrencyCode>
        <CountryCode>DE</CountryCode>
        <TaxRateCode1>R</TaxRateCode1>
      </Price>
    </SupplyDetail>
    <AccessibilityInformation>
      <AccessibilityCode>09</AccessibilityCode>
      <AccessibilityValue/>
    </AccessibilityInformation>
    <AccessibilityInformation>
      <AccessibilityCode>75</AccessibilityCode>
      <AccessibilityValue/>
    </AccessibilityInformation>
  </Product>
</ONIXMessage>
