<?xml version="1.0"?>
<ONIXMessage release="2.1">
  <Header>
    <FromCompany>Reichert Verlag</FromCompany>
    <SentDate>202511112349</SentDate>
  </Header>
  <Product>
    <RecordReference>978-3-95490-765-6</RecordReference>
    <NotificationType>03</NotificationType>
    <RecordSourceType>01</RecordSourceType>
    <RecordSourceIdentifierType>04</RecordSourceIdentifierType>
    <RecordSourceIdentifier>15275</RecordSourceIdentifier>
    <RecordSourceName>B&#xF6;rsenverein Verkehrsnummer</RecordSourceName>
    <EAN13>9783954907656</EAN13>
    <ProductIdentifier>
      <ProductIDType>01</ProductIDType>
      <IDTypeName>Reichert LGNR</IDTypeName>
      <IDValue>3765</IDValue>
    </ProductIdentifier>
    <ProductIdentifier>
      <ProductIDType>15</ProductIDType>
      <IDValue>9783954907656</IDValue>
    </ProductIdentifier>
    <ProductForm>DG</ProductForm>
    <EpubType>002</EpubType>
    <EpubTypeNote>00</EpubTypeNote>
    <Series>
      <SeriesIdentifier>
        <SeriesIDType>01</SeriesIDType>
        <IDValue>MTU</IDValue>
      </SeriesIdentifier>
      <TitleOfSeries>M&#xFC;nchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters</TitleOfSeries>
      <NumberWithinSeries>145</NumberWithinSeries>
    </Series>
    <Title>
      <TitleType>01</TitleType>
      <TitleText>Amicus und Amelius im europ&#xE4;ischen Mittelalter</TitleText>
      <Subtitle>Erz&#xE4;hlen von Freundschaft im Kontext der Roland-Tradition. Texte und Untersuchungen</Subtitle>
    </Title>
    <Website>
      <WebsiteRole>02</WebsiteRole>
      <WebsiteLink>https://reichert-verlag.de/9783954907656_amicus_und_amelius_im_europaeischen_mittelalter-detail</WebsiteLink>
    </Website>
    <Contributor>
      <SequenceNumber>1</SequenceNumber>
      <ContributorRole>A01</ContributorRole>
      <PersonName>Lena Oetjens</PersonName>
      <PersonNameInverted>Oetjens, Lena</PersonNameInverted>
      <NamesBeforeKey>Lena</NamesBeforeKey>
      <KeyNames>Oetjens</KeyNames>
      <PersonNameIdentifier>
        <PersonNameIDType>16</PersonNameIDType>
        <IDValue>0000000464405138</IDValue>
      </PersonNameIdentifier>
      <PersonNameIdentifier>
        <PersonNameIDType>25</PersonNameIDType>
        <IDValue>1122563647</IDValue>
      </PersonNameIdentifier>
      <PersonNameIdentifier>
        <PersonNameIDType>01</PersonNameIDType>
        <IDTypeName>Orcid iD</IDTypeName>
        <IDValue>0000000184293100</IDValue>
      </PersonNameIdentifier>
    </Contributor>
    <Language>
      <LanguageRole>01</LanguageRole>
      <LanguageCode>ger</LanguageCode>
    </Language>
    <NumberOfPages>612</NumberOfPages>
    <NumberOfIllustrations>14</NumberOfIllustrations>
    <Illustrations>
      <IllustrationType>01</IllustrationType>
      <Number>6</Number>
    </Illustrations>
    <Illustrations>
      <IllustrationType>02</IllustrationType>
      <Number>8</Number>
    </Illustrations>
    <MainSubject>
      <MainSubjectSchemeIdentifier>26</MainSubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>2.0</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>9563</SubjectCode>
    </MainSubject>
    <MainSubject>
      <MainSubjectSchemeIdentifier>93</MainSubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>1.1</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>JBCC</SubjectCode>
    </MainSubject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>93</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>1.1</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>NHDJ</SubjectCode>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>93</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>1.1</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>DSB</SubjectCode>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>93</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>1.1</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>DCA</SubjectCode>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>93</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectSchemeVersion>1.1</SubjectSchemeVersion>
      <SubjectCode>DBS</SubjectCode>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>23</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectHeadingText>Germanistik/Mittelalter</SubjectHeadingText>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>20</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectHeadingText>Tradition</SubjectHeadingText>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>20</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectHeadingText>Mittelalter</SubjectHeadingText>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>20</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectHeadingText>Literatur</SubjectHeadingText>
    </Subject>
    <Subject>
      <SubjectSchemeIdentifier>20</SubjectSchemeIdentifier>
      <SubjectHeadingText>Rolandslied</SubjectHeadingText>
    </Subject>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>02</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">Amicus und Amelius galten in der mittelalterlichen Literatur als ideales Freundespaar. In den Erz&#xE4;hlungen &#xFC;ber die beiden Freunde geht es um die Bedeutung von Treue im christlichen Glauben, um das Freundschaftsideal sowie um das Verh&#xE4;ltnis von Freundschaft und Verwandtschaft. &lt;br/&gt;Die Autorin pr&#xE4;sentiert die drei Haupttexte in einer lateinisch-deutschen Ausgabe und erschlie&#xDF;t interpretatorisch die Bez&#xFC;ge zu Roland, Karl dem Gro&#xDF;en und dem Heiligen Jakobus. Dar&#xFC;ber hinaus untersucht sie die rezeptionsgeschichtliche Dynamik der mehrsprachigen Erz&#xE4;hltradition um Amicus und Amelius von den ersten chronikalen Erw&#xE4;hnungen bis hin zum &#x203A;Engelhart&#x2039; Konrads von W&#xFC;rzburg.   &lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>01</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">Amicus und Amelius galten in der mittelalterlichen Literatur als Inbegriff der Freundschaft. Sie sehen einander zum Verwechseln &#xE4;hnlich, stehen in mehreren Krisen bedingungslos f&#xFC;reinander ein und sterben gemeinsam. Doch die mehrsprachige, jahrhundertealte Erz&#xE4;hltradition ihrer Freundschaftstreue weist zugleich Ambivalenzen auf. Die radikalen Entscheidungen, dass Amicus wegen der heimlichen Liebe des Freundes zur K&#xF6;nigstochter im Gerichtskampf einen Mann t&#xF6;tet und Amelius f&#xFC;r die Heilung des kranken Freundes die eigenen Kinder opfert, werden in den Texten jeweils anders perspektiviert. &lt;br/&gt;Die Autorin pr&#xE4;sentiert die drei Haupttexte dieser Erz&#xE4;hltradition in einer lateinisch-deutschen Ausgabe. Sie differenziert in drei Fallstudien die je verschiedenen Spannungen zwischen dyadischer Freundschaft, deren Relation zur Gesellschaft sowie der christlichen Religion und ordnet sie in ihr literaturhistorisches Umfeld ein. &lt;br/&gt;Die Ergebnisse der Fallstudien zeigen, dass Rolands Martyrium wesentlich zum Verst&#xE4;ndnis der lateinischen Amicus und Amelius-Tradition beitr&#xE4;gt. Denn die Gerechtigkeit des durch Gott legitimierten Krieges aus der Roland-Tradition wird mit dem Freundschaftsideal von Amicus und Amelius verschr&#xE4;nkt. Die Autorin diskutiert diesen Zusammenhang mittels &#xFC;berlieferungsgeschichtlicher, poetologischer und kulturhistorischer Argumente.&lt;br/&gt;F&#xFC;r die Erschlie&#xDF;ung der rezeptionsgeschichtlichen Dynamik f&#xFC;gt die Autorin eine komparatistisch breit angelegte &#xDC;bersicht von Werken des 12. bis 15. Jahrhunderts hinzu. W&#xE4;hrend sich die historiographischen und pastoral-theologischen Texte einerseits weiterhin an die lateinische hagiographische Tradition anschlie&#xDF;en lassen, resultiert andererseits bereits aus ihrer &#xDC;bertragung in andere Sprachen und Kulturr&#xE4;ume eine unterschiedlich breite Varianz auf semantischer, struktureller und handlungslogischer Ebene. &lt;br/&gt;Die volkssprachlichen Adaptationen hingegen stehen in ihrer Art des &#xBB;Wiedererz&#xE4;hlens&#xAB; quer zur lateinischen Tradition: Jedes dieser Werke hat eine eigene Intention, konzentriert sich auf die dafu&#x308;r geeigneten Handlungskerne der Materia und tilgt weitere Aspekte. Die unterschiedlich akzentuierenden Werke spitzen die Treue von Amicus und Amelius dabei entweder episch oder geistlich zu. So demonstriert die Autorin Verbindungslinien sowohl zu den frommen Pilgern der &#x203A;Jakobsbr&#xFC;der&#x2039; als auch zu den tapferen Rittern der &#x203A;Chanson d&#x2019;Ami et Ami&#x2039; oder des h&#xF6;fischen &#x203A;Engelhart&#x2039; Konrads von W&#xFC;rzburg.    &lt;br/&gt;Die vorliegende Erschlie&#xDF;ung der Werke &#xFC;ber Amicus und Amelius in ihrer jeweiligen kontextuellen Einbindung l&#xE4;sst ihre Komplexit&#xE4;t erst sichtbar werden und bietet interdisziplin&#xE4;r neue Perspektiven auf diese facettenreiche mittelalterliche Erz&#xE4;hltradition.  &lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>17</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">Die vorliegende Studie widmet sich der mittelalterlichen Erz&#xE4;hltradition von Amicus und Amelius. Sie basiert auf den drei von der Forschung bislang kaum beachteten Haupttexten des lateinischen &#xDC;berlieferungsstrangs, die in einer lateinisch-deutschen Ausgabe pr&#xE4;sentiert werden, und untersucht die intratextuellen Freundschaftsvorstellungen, ihre kontextuelle Einbindung und rezeptionsgeschichtliche Dynamik. &lt;br/&gt;Seit dem 12. Jahrhundert ist die lateinische &#x203A;Vita&#x2039; von Amicus und Amelius eng mit Karl dem Gro&#xDF;en verbunden und wird h&#xE4;ufig mit der &#x203A;Historia Karoli Magni et Rotholandi&#x2039; des Pseudo-Turpin &#xFC;berliefert. Die Autorin diskutiert den Bezug zur Roland-Tradition mittels u&#x308;berlieferungsgeschichtlicher, poetologischer und kulturhistorischer Argumente. &lt;br/&gt;Dar&#xFC;ber hinaus ber&#xFC;cksichtigt sie erstmals s&#xE4;mtliche Texte der Erz&#xE4;hltradition, indem sie auch die mehrsprachige Rezeption einbezieht und in Relation zu den lateinischen Texten setzt. Amicus und Amelius sind nicht nur in die Chroniken aufgenommen worden, sondern stehen ebenfalls im engen Zusammenhang zu den &#x203A;Jakobsbr&#xFC;dern&#x2039; sowie dem &#x203A;Engelhart&#x2039; Konrads von W&#xFC;rzburg. &lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>13</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">Dr. Lena Oetjens, geb. 1983, studierte Germanistik und Psychologie an der Technischen Universit&#xE4;t Braunschweig sowie Mittel- und Neulatein an der Universit&#xE4;t Erlangen. Seit 2011 ist sie am Deutschen Seminar der Universit&#xE4;t Z&#xFC;rich t&#xE4;tig. Ihr Forschungsinteresse gilt dem Verh&#xE4;ltnis von mittelhochdeutscher und mittellateinischer Literatur sowie der Handschriftenkultur. Gegenw&#xE4;rtig forscht sie als Mitarbeiterin in der Berliner Forschergruppe &#xBB;Diskursivierungen von Neuem. Tradition und Novation in mittelalterlichen und fr&#xFC;hneuzeitlichen Texten&#xAB; zu Novationsdynamiken im sp&#xE4;tmittelalterlichen Liebesdiskurs. &lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>01</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="eng">Amicus and Amelius were not just any pair of friends: The Middle Ages regarded them as saints, and they were seen as the epitome of friendship. Narratives of their lives spread from eleventh-century France to the rest of Europe, where they stayed popular well into the fifteenth century. Variants of the story of Amicus and Amelius all detail the ways in which the friends depend on one another in moments of crisis, and how they die together in Mortara in Lombardy. Ideal as their friendship might appear at first sight however, the various texts narrating their story treat them from radically different perspectives when it comes to the handling of delicate ethical matters: Amelius sacrifices his children to cure Amicus from leprosy, while Amicus assumes Amelius&#x2019;s identity to win a judicial fight, killing Amelius&#x2019;s opponent in a duel. The friends look identical, meaning their role-swapping goes unnoticed. Somewhat problematically, it is the innocence of stand-in duelist Amicus that helps Amelius win his case; Amelius is guilty since he had an affair with the monarch&#x2019;s daughter. But Amelius&#x2019;s opponent, Hardericus, is clearly the wrong sort of friend: a jealous faker of friendship who had used Amelius&#x2019;s trust only to report him to the king. Amelius and Amicus&#x2019;s friendship survives Hardericus&#x2019;s betrayal. In the end, both friends are well, and thanks to a miracle, even the children stay alive. Later the two friends die in battle and are laid to rest in the same splendid tomb. &lt;br/&gt;Lena Oetjens presents a bilingual edition of the three Latin versions of the Amicus and Amelius tradition (translation in German). Her commentary contextualizes the texts&#x2019; representations of friendship, investigating their theological aspects in particular. Oetjens shows that the Song of Roland is central to the understanding of the Latin texts; Roland&#x2019;s martyrdom links the Amicus and Amelius narratives with the idea of a &#x2018;holy war&#x2019; legitimized by God. Yet the Song of Roland provides but one of the relevant contexts for Amicus and Amelius. The study shows further intertextual encounters between Amicus and Amelius with the pious pilgrims of the &#x203A;Jakobsbr&#xFC;der&#x2039; as well as with the brave knights in the &#x203A;Chanson d&#x2019;Ami et Ami&#x2039; or Konrad`s &#x203A;Engelhart&#x2039;. French and German adaptations of the material include or omit aspects of the plot which highlight the question of loyality either in an epic or a religious way. Oetjens thus carefully reconstructs the tradition using a wide variety of texts and contexts, providing an overview of the relevant texts from the twelfth to the fifteenth centuries, including historiographical, pastoral, and hagiographical traditions in Latin as well as various vernacular languages.    &lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>02</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="eng">For the Middle Ages Amicus and Amelius were the epitome of friendship. Narratives of the two friends however not only touch upon medieval ideals of friendship but also on conceptions of loyality within the Christian faith as well as on the various links between friendship and kinship.&lt;br/&gt;Lena Oetjens offers an edition of the three major Latin texts in this tradition as well as translations in German. The commentary investigates the narratives&#x2019; entanglement with textual traditions usually associated with Roland, Charlemagne and the holy Jacobus. In addition, the study traces multilingual aspects of the texts&#x2019; reception until Konrad`s &#x203A;Engelhart&#x2039;.&lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>17</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="eng">The Middle Ages was fascinated with Amicus and Amelius. Their story is a story of remarkable friendship which originated in eleventh-century France from where it spread all over Europe and remained popular well into the late Middle Ages. These narratives of ideal friendship are concerned with the meaning of loyality as part of the Christian faith as well as with the links between friendship and kinship. The present study offers an edition of the three main texts in Latin with German translations. The commentary traces the medieval tradition of Amicus and Amelius, focusing on various conceptions of friendship that are modelled within the texts, as well as discussing cultural contexts and related textual traditions. From the 12th century onward the Latin &#x203A;Vita&#x2039; of Amicus and Amelius has been closely tied to Charlemagne, and was thus habitually transmitted with the &#x203A;Historia Karoli Magni et Rotholandi&#x2039; of the Pseudo-Turpin. The present edition offers the first in-depth study of the various historical, political, and aesthetic links between the Amicus and Amelius narratives and the Roland tradition. Further, the study traces multilingual aspects of the texts&#x2019; reception: Amicus and Amelius are not only mentioned in various chronicles but are also intertextually related to &#x203A;Jakobsbr&#xFC;der&#x2039; and &#x203A;Engelhart&#x2039; by Konrad von W&#xFC;rzburg.&lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>13</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="eng">Lena Oetjens, born 1983, studied German linguistics, literary studies and psychology at the University of Braunschweig as well as Medieval Latin at the University of Erlangen. She joined the German department of the University of Zurich in 2011. Her research interests include the connections between Latin and vernacular literature and manuscript culture. Currently she is fellow at the DFG-funded interdisciplinary Berlin research group FOR 2305 &#x201C;Discursivations of the New. Tradition and Innovation in Medieval and Early Modern Texts&#x201D;, where she is working on a study on innovation in medieval discourses of love. &lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>08</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">&#x201E;Die Untersuchung [...] widmet sich der Stoff-, Diskurs- und Rezeptionsgeschichte der in ganz Europa verbreiteten legendarischen bzw. historiographischen Amicus und Amelius-Tradition. Im Zentrum stehen dabei drei lateinische Texte: die unikal &#xFC;berlieferte Epistula ad Bernardum des Rodulfus Tortarius (11. Jh.), die weit verbreitete Vita Sanctorum Amici et Amelii (12. Jh.) und deren Versifikation, ein Carmen amicitie (13. Jh.), das nur aus einer Handschrift bekannt ist. Teil II der Untersuchung bietet hochwillkommene krtitische Editionen dieser drei Texte samt &#xDC;bersetzungen. Die Verf. arbeitet zuvor umfassend deren historische Hintergr&#xFC;nde und kontextuelle Einbettung sowie die ihnen inh&#xE4;renten (literarischen) Diskurse auf. &lt;br/&gt;[...] Lena Oetjens Studie wird in Zukunft wegen ihrer gr&#xFC;ndlichen und zuverl&#xE4;ssigen Aufarbeitung des gesamten Amicus und Amelius-Komplexes f&#xFC;r entsprechende Forschungen immer zu ber&#xFC;cksichtigen sein.&#x201C; &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von: Bernd Bastert &lt;br/&gt;In: Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen, Band 57 (2017), Heft 3-4, S. 4337.&lt;br/&gt;----------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;Die literaturwissenschaftliche Untersuchung der verschiedenen Texte ist gepr&#xE4;gt von der Pr&#xE4;sentation verschiedener &#xDC;berlieferungszusammenh&#xE4;nge, wobei Oetjens neue Kontexte f&#xFC;r die Forschung er&#xF6;ffnet. Rezeptionsgeschichtliche Ph&#xE4;nomene und Hintergr&#xFC;nde werden mit philologischer Akribie dargeboten. Wie diese Ergebnisse an kulturwissenschaftliche Fragestellungen anzuschlie&#xDF;en ist, wird sich in Zukunft zeigen.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von Silke Winst&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In: Arbitrium 2019, 37(2), S. 176-178&lt;br/&gt;----------------------------&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&#x201E;Es sind also die entscheidenden inhaltlichen Impulse von ,Amicus und Amelius im lateinischen Mittelalter&#x2019;, welche die Studie von Oetjens empfehlenswert machen und welche die weitere Forschung zu diesem extraordin&#xE4;ren Freundschaftspaar zu ber&#xFC;cksichtigen hat.&#x201C;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Von Manuel Hoder&lt;br/&gt;In: Zeitschrift f&#xFC;r deutsches Altertum und deutsche Literatur 1/2020, S. 99-104</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>35</TextTypeCode>
      <TextFormat>02</TextFormat>
      <Text language="ger">Die &#x201E;M&#xFC;nchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters&#x201C; (MTU) sind eine international  hochrenommierte Reihe der germanistischen Mittelalterforschung. Sie stellt ausgew&#xE4;hlte editorisch und methodisch-analytisch orientierte Arbeiten von Fachkollegen aus dem In- und Ausland f&#xFC;r die wissenschaftliche &#xD6;ffentlichkeit bereit. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Die Reihe versteht sich als Forum f&#xFC;r Publikationen zur Grundlagenforschung (Editionen, Untersuchungen zur &#xDC;berlieferungs- und Textgeschichte, Standardrepertorien aus den Bereichen der material philology) wie auch f&#xFC;r analytische Beitr&#xE4;ge zur aktuellen Methodendiskussion anhand exemplarischer Untersuchungen.&lt;br/&gt;</Text>
    </OtherText>
    <OtherText>
      <TextTypeCode>99</TextTypeCode>
      <Text>DE</Text>
    </OtherText>
    <ProductWebsite>
      <WebsiteRole>31</WebsiteRole>
      <ProductWebsiteLink>https://medialibrary.reichert-verlag.de/de/file/9783954907656_ebook.pdf</ProductWebsiteLink>
    </ProductWebsite>
    <Publisher>
      <PublishingRole>01</PublishingRole>
      <NameCodeType>04</NameCodeType>
      <NameCodeValue>15275</NameCodeValue>
      <PublisherName>Dr. Ludwig Reichert Verlag</PublisherName>
      <Website>
        <WebsiteLink>http://reichert-verlag.de</WebsiteLink>
      </Website>
    </Publisher>
    <CityOfPublication>Wiesbaden</CityOfPublication>
    <CountryOfPublication>DE</CountryOfPublication>
    <PublishingStatus>04</PublishingStatus>
    <PublicationDate>20200909</PublicationDate>
    <YearFirstPublished>2016</YearFirstPublished>
    <RelatedProduct>
      <RelationCode>13</RelationCode>
      <ProductIdentifier>
        <ProductIDType>15</ProductIDType>
        <IDValue>978-3-95490-150-0</IDValue>
      </ProductIdentifier>
    </RelatedProduct>
    <SupplyDetail>
      <SupplierIdentifier>
        <SupplierIDType>04</SupplierIDType>
        <IDValue>15275</IDValue>
      </SupplierIdentifier>
      <SupplierName>Dr. Ludwig Reichert Verlag</SupplierName>
      <TelephoneNumber>+49 (0)611 9465911</TelephoneNumber>
      <FaxNumber>+49 (0)611 468613</FaxNumber>
      <EmailAddress>info@reichert-verlag.de</EmailAddress>
      <Website>
        <WebsiteRole>01</WebsiteRole>
        <WebsiteLink>http://reichert-verlag.de</WebsiteLink>
      </Website>
      <SupplierRole>01</SupplierRole>
      <AvailabilityCode>IP</AvailabilityCode>
      <DateFormat>00</DateFormat>
      <ExpectedShipDate>20200909</ExpectedShipDate>
      <Price>
        <PriceTypeCode>02</PriceTypeCode>
        <PriceStatus>02</PriceStatus>
        <PriceAmount>119</PriceAmount>
        <CurrencyCode>EUR</CurrencyCode>
        <CountryCode>DE</CountryCode>
        <TaxRateCode1>R</TaxRateCode1>
      </Price>
    </SupplyDetail>
    <AccessibilityInformation>
      <AccessibilityCode>09</AccessibilityCode>
      <AccessibilityValue/>
    </AccessibilityInformation>
    <AccessibilityInformation>
      <AccessibilityCode>75</AccessibilityCode>
      <AccessibilityValue/>
    </AccessibilityInformation>
  </Product>
</ONIXMessage>
