Jahrbuch Musiktherapie / Music Therapy Annual

Band 11 (2015) Formen / Vol. 11 (2015) Forms

Isolde Böhme

Ästhetische Erfahrung als tiefstes Element seelischen Erlebens.

Form und Formlosigkeit in Prozessen seelischer Veränderung und Gestaltung

2015 DOI: https://doi.org/10.29091/9783752001938/005 Page 117 - 132 9783752001938_005.pdf 259.8 KB

Im Text geht es um die Bedeutung von Musik als Form, die seelisches Erleben in Gang setzt, seelischen Raum allererst erschafft. Einleitend wird über Musik, die bedeutet, gesprochen, dann leitet der körperliche Aspekt von Musik in ‚Musik und Tanz‘ zur ästhetischen Erfahrung als tiefstem Element der psychoanalytischen Erfahrung über. Diese Erfahrungen gehen in die Pränatalzeit zurück, wo allererste seelische Form entsteht. Die zweite Hälfte des Textes nimmt die Arbeit „Samuel Becketts Fernsehspiel Geistertrio in Auseinandersetzung mit späten Texten Bions“ auf, die die Autorin zusammen mit Ursula Burkert und Johann Peter Haas 2011 in der Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis veröffentlicht hat. Die formal-ästhetischen und einen Zusammenhang mit Becketts Werk herstellenden, von der psychoanalytischen Methode geleiteten Untersuchungen wurden gekürzt und geringfügig überarbeitet. Ein letzter Teil ergänzt drei Mitteilungen ästhetischer Erfahrungen mit der Person Beckett – bis in das Jahr seines Todes 1989 hinein

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